• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Campus

Hochschulen: Uni Bremen baut an Europäischer Uni mit

03.07.2019

Bremen Den eigenen Studienplatz an mehreren europäischen Universitäten gestalten, die Region der jeweiligen Hochschule kennenlernen und dort in der Gesellschaft aktiv sein: Das möchten die Universitäten der YUFE-Allianz Studierenden ermöglichen. YUFE steht für Young Universities for the Future of Europe. Ihr Ziel sei es, ein einzigartiges „Ökosystem“ zu schaffen, das Universitäten mit Gesellschaften verbindet. Dies soll durch eine Kooperation zwischen Hochschulen, dem öffentlichen und privaten Sektor sowie Bürgerinnen und Bürgern in ganz Europa erreicht werden, wie die Universität Bremen mitteilt.

Sie ist Teil des Netzwerks, das von der EU-Kommission ausgewählt wurde, um eine der ersten Europäischen Universitäten aufzubauen. YUFE wird in den nächsten drei Jahren mit fünf Millionen Euro gefördert. Der Allianz gehören neben der Universität Bremen die Hochschulen Maastricht, Antwerpen, Carlos III Madrid, Eastern Finland, Essex, Roma Tor Vergata und Zypern an.

Die Europäische Universität YUFE wird Studierenden ermöglichen, ihre eigenen Studienpläne zu gestalten. Dabei sollen sie aus Studienprogrammen auswählen, die an den acht YUFE Universitäten angeboten werden. Um den Zugang zu allen Einrichtungen der Unis zu gewährleisten, wird es einen YUFE-Studierendenausweis (Student Card) geben, der an allen teilnehmenden Universitäten gültig sein wird.

Mehrsprachigkeit ist ein wichtiges Thema – auch wenn die meisten Studierenden sicher vor allem auf Englisch studieren werden. Darüber hinaus werden alle, die eine Zeit im Ausland verbringen, dabei unterstützt, die Sprache ihres Gastlandes zu lernen. Bei einem erfolgreichen Studienabschluss bekommen die Studierenden einen gemeinsamen Abschluss, der europaweit anerkannt ist. Damit werden nicht nur die akademischen Leistungen der Studierenden gewürdigt, sondern auch ihre Bemühungen in den Bereichen Mobilität, Sprachenlernen, Berufsausbildung, Hospitationen und Praktika sowie zivilgesellschaftliches Engagement.

Um die Europäische YUFE-Universität für alle zugänglich zu machen, werden virtuelle Angebote konzipiert. Studierende oder interessierte Bürgerinnen und Bürger, die an einzelnen virtuellen aber auch an Präsenzkursen teilnehmen wollen, sollen das Angebot von YUFE nutzen können. Unterkünfte, die den kulturellen Austausch, gegenseitige Unterstützung und Einbindung in die Gesellschaft vor Ort ermöglichen, sollen von YUFE für Studierende bereitgestellt werden. Die Studierenden werden dabei gefördert, sich an den jeweiligen Studienorten in die Gesellschaft einzubringen und dadurch den kulturellen Austausch nicht nur zwischen den Universitäten, sondern auch zwischen den Städten zu fördern.

Das YUFE-Programm legt zudem großen Wert auf die spezifischen Regionen, in denen sich die acht YUFE-Universitäten befinden. So wird jede Hochschule mit Kommunen, der Wirtschaft und anderen Organisationen zusammenarbeiten. Die Universität Bremen setzt hier gemeinsam mit dem Land Bremen auf sogenannte Green Cities: Nachhaltigkeit, Mobilität, Stadtentwicklung und Klimaschutz sind Themen, für die sich die Uni wertvolle Anregungen durch die Projekte der YUFE-Studierenden erhofft.

NWZ-Jobs.de
Finden Sie Ihren Traumjob auf NWZ-Jobs.de!

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.