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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Campus

„Forsch!“ macht Studierende zu Autoren

17.02.2016

Oldenburg „Lesen kann jeder – Schreiben auch“: Das ist das Motto des studentischen Online-Journals „forsch!“ der Universität Oldenburg. In dem Magazin können Bachelor- und Masterstudierende der Uni ihre wissenschaftlichen Arbeiten veröffentlichen, die sie im Rahmen ihres Studiums geschrieben haben.

Die Idee dazu hatten einige Mitarbeiter des Projektes „Forschungsbasiertes Lernen im Fokus“ (FliF), das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. „Viele Studierende bringen während ihres Studiums, zum Beispiel in Projektgruppen oder Abschlussarbeiten, interessante oder relevante Forschungsergebnisse hervor, die dann aber nach der Korrektur durch die Lehrenden in der Schublade verschwinden“, bedauert Dr. Petra Muckel von der Fakultät für Bildungs- und Sozialwissenschaften. Sie ist eine der Herausgeberinnen von „forsch!“. Das soll sich durch das interdisziplinäre Online-Journal ändern. „Unsere zentrale Motivation ist es, studentische Forschung sichtbarer und zugänglicher zu machen“, erklärt Muckel.

Im Januar 2015 erschien die erste Ausgabe von „forsch!“ mit neun Beiträgen aus unterschiedlichen Disziplinen. Die Spannbreite reichte vom mikrogeschichtlichen Beitrag „Die Heirat als Ereignis“, in dem ein Ehevertrag aus dem Jahr 1777 analysiert wird, über einen kulturwissenschaftlichen Artikel zur Frage, ob „Buffy, die Vampirjägerin“ eine moderne Adaption von Platons Höhlengleichnis ist, bis hin zu einem Videobeitrag, der Modeblogs unter die Lupe nimmt.

Im vergangenen Oktober erschien bereits die zweite Ausgabe – diesmal im neuen Gewand des Open Journal Systems, einer Internet-Plattform für die Verwaltung und Veröffentlichung von wissenschaftlichen Zeitschriften. In den Monaten vor der zweiten „forsch!“-Ausgabe halfen die Tutoren Ingo Gerhardt und Jochen Dreyer beim „Umzug“ ins neue System und betreuten die Autoren. „Ich finde es super, dass ,forsch!‘ jedem und jeder Studierenden die Möglichkeit bietet, die eigenen Arbeiten zu veröffentlichen“, begründet Dreyer, warum er gerne beim Journal arbeitet. „Das ist eine sehr gute Übung für diejenigen, die mal in der Forschung arbeiten wollen“, ergänzt Gerhardt.

Auch Margarita Waal ist Tutorin bei „forsch!“. Und sie hat einen eigenen Artikel zur zweiten Ausgabe beigesteuert: Ein Exposé ihrer Bachelorarbeit, die sich mit der Frage beschäftigt, ob Grundschullehrerinnen und -lehrer auf den Umgang mit intersexuellen Kindern vorbereitet sind und werden. „Es freut mich sehr, dass mein Beitrag gut und mein Thema interessant genug ist, um in einem wissenschaftlichen Journal veröffentlicht zu werden“, sagt Waal stolz. „Das ist eine tolle Bestätigung dafür, dass das, womit ich mich beschäftige, auch für andere eine Bedeutung hat.“ Waal ist außerdem an der Organisation der bundesweiten und fächerübergreifenden Konferenz für studentische Forschung beteiligt, die am 8. und 9. Juni an der Uni Oldenburg stattfindet.

Für die dritte Ausgabe von „forsch!“ werden im Moment noch Beiträge gesucht. Studierende der Universität können wissenschaftliche Artikel, Essays, Exposés von Abschlussarbeiten oder auch experimentelle Formate wie Fotostrecken, Podcasts, Präsentationen oder Websites einreichen. Die Beiträge durchlaufen dann einen Review-Prozess. Das heißt: Fachgutachter bewerten die wissenschaftliche Qualität des Artikels und empfehlen, ob der Beitrag erscheinen kann oder noch verbessert werden muss. Manche Beiträge werden ganz abgelehnt, aber das ist selten, betont Muckel.


Mehr Infos über „forsch!“ und das Einreichen von Beiträgen unter   www.uni-oldenburg.de/forsch 
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Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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