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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Campus

Industriereife von verbesserter Mikroumformtechnik

24.12.2014

Bremen Der ingenieurwissenschaftliche Sonderforschungsbereich (SFB) 747 „Mikrokaltumformen“ an der Universität Bremen geht in die dritte und letzte Förderphase. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat jetzt eine Gesamtsumme von 11,2 Millionen Euro für die nächsten vier Jahre bewilligt.

Wie können Herstellungsprozesse für winzig kleine Bauteile und Werkzeuge optimiert werden? Dies erforscht ein interdisziplinäres Team aus rund 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Beteiligt sind die Fachbereiche Produktionstechnik, Physik/Elektrotechnik und Mathematik/Informatik.

Mikrobauteile findet man zum Beispiel in Mobiltelefonen sowie Navigations- und Hörgeräten. Sie sind so groß wie ein Reiskorn. Damit sie einwandfrei funktionieren, ist in der Produktion eine Genauigkeit von eintausendstel Millimeter erforderlich. Hierfür schafft der SFB mit seinen Forschungen wichtige Grundlagen.

„Die Genehmigung der dritten und letzten Förderphase ist eine Auszeichnung für unsere Universität“, freut sich Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter. Voraussetzung für die Verlängerung des SFB war eine erfolgreiche Prüfung durch die DFG. „Das positive Ergebnis zeigt, dass unsere Forscherinnen und Forscher in den vergangenen Jahren hervorragende Arbeit geleistet haben“, so Scholz-Reiter. Und der Sprecher des SFB, Professor Frank Vollertsen, ergänzt: „Die weitere Förderung durch die DFG ist auch eine Bestätigung für die Erfolge der interdisziplinären Zusammenarbeit an unserer Universität“.

Die dritte Förderphase nutzen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dafür, in 18 Teilprojekten ihre Erkenntnisse um die komplette Prozesskette in der sogenannten Mikroumformtechnik zur Industriereife zu bringen. „Dass dies in den vergangenen acht Jahren bereits sehr gut gelungen ist, beweist die Bewilligung von gleich vier Transferprojekten, in denen wir gemeinsame Fragestellungen mit Partnern aus der Industrie untersuchen“, sagt der SFB-Sprecher Professor Vollertsen.

Fördermittel fließen auch in die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses und sollen Promovierende unterstützen. Darüber hinaus wird das Projekt „mikromal“ weiter gefördert: Hier arbeiten wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter daran, die Forschung des SFB „Mikrokaltumformen“ zum Beispiel im Rahmen von Vorträgen, Schulprojekten, Wettbewerben und in den neuen Medien der interessierten Öffentlichkeit verständlich zu vermitteln.


     www.sfb747.uni-bremen.de/