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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Campus

Nachhaltig Mobilität im ländlichen Raum verbessern

18.11.2015

Oldenburg Mit mehr als 1,7 Millionen Euro wird das interdisziplinäre Forschungsprojekt „NEMo – Nachhaltige Erfüllung von Mobilitätsbedürfnissen im ländlichen Raum“ der Universität Oldenburg in den nächsten drei Jahren vom Land Niedersachsen und der Volkswagenstiftung gefördert.

„Gekennzeichnet durch interdisziplinäre Arbeiten zahlreicher Wissenschaftler gelingt es der Oldenburger Nachhaltigkeitsforschung immer wieder auf beeindruckende Weise, Ergebnisse zum unmittelbaren Wohl der Gesellschaft zu erzielen“, erklärt Prof. Dr. Katharina Al-Shamery, Vizepräsidentin für Forschung und Transfer. Forschung nah an Mensch und Umwelt – sie reiche an der Universität bis in die 1970er Jahre zurück und genieße ein hervorragendes Ansehen. Dies werde durch die aktuelle Förderung erneut belegt, so Al-Shamery.

Das interdisziplinäre Forschungsteam unter der Leitung des Oldenburger Wirtschaftsinformatikers Prof. Dr. Jorge Marx Gómez hat sich zum Ziel gesetzt, die Mobilität von Menschen im ländlichen Raum nachhaltig zu verbessern. Die Idee der Wissenschaftler: Dort, wo Bus und Bahn selten oder gar nicht fahren, sorgen die Bürger selbst für Mobilität, beispielsweise indem sie Nachbarn im Auto mitnehmen oder eine selten frequentierte Bushaltestelle bedienen. Das schließt nicht nur Versorgungslücken im öffentlichen Nahverkehr – gut ausgelastete Fahrzeuge schonen außerdem die natürlichen Ressourcen.

Damit es mit der neuen Mobilität im ländlichen Raum klappen kann, sind besondere Informations- und Telekommunikationstechnologien gefragt. Passende Konzepte wollen die Forscher zu Beginn des Projekts entwickeln. Bürger und Mobilitätsanbieter wie Nahverkehrsunternehmen sollen stets einbezogen werden, um nicht an den tatsächlichen Bedürfnissen und Rahmenbedingungen vorbei zu planen.

Bevor „NEMo“ dann endgültig startet, wird es im ländlichen Raum um Oldenburg und im Landkreis Wesermarsch intensiv getestet. Mehrere Kooperationspartner wie Kommunen, Kammern, Unternehmen und Forschungseinrichtungen unterstützen das Projekt.


     www.uni-oldenburg.de/fk2 

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