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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Campus

Von Bienensterben bis Mindestlohn

20.02.2019

Oldenburg /Bremen Warum leben wir nicht so gesund wie wir es uns vorgenommen haben? Warum leiden zurzeit viele Bienen unter Krankheiten? Wie hoch sollte der Mindestlohn sein? Wissenschaftler arbeiten daran, diese und viele andere Fragen zu beantworten. Einige von ihnen berichten in Schulklassen, wie sie dabei vorgehen und zu welchen Ergebnissen sie schon gekommen sind.

Um Wissenschaft in Schulen zu bringen, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Forschungsbörse gegründet. Gut tausend Wissenschaftler aller Fachrichtungen aus dem gesamten Bundesgebiet haben sich bereiterklärt, jungen Menschen aktuelle Themen aus ihren Forschungsgebieten nahezubringen.

Forscher aus der Region

Auch mit Wissenschaftlern aus Oldenburg, Bremen, Wilhelmshaven und Vechta können über die Forschungsbörse Termine vereinbart werden. Gesundheitsforscherin Prof. Dr. Sonia Lippke von der Jacobs University in Bremen stellt sich zum Beispiel den Themen „Was kann Deutschland tun, um die demografische Chance gesund und sinnvoll zu nutzen?“ sowie „Was kann ich machen, wenn ich mal ,keinen Bock‘ habe?“

Wie Schiffe autonom ihren Weg über die Ozeane finden können, verrät Prof. Dr.-Ing. Axel Hahn. Viel über medizinische Wirkstoffe aus dem Meer weiß Prof. Dr. Peter Schupp. Dass nicht mehr benutzte Handys viel zu viele wertvolle Stoffe enthalten, um in der Schublade zu versauern, macht Dr.-Ing. Alexandra Pehlken deutlich, die wie Hahn und Schupp an der Universität Oldenburg arbeitet.

Früh sensibilisieren

Die Forscherbesuche sind für die Schulen kostenfrei. Den Wissenschaftlern werden von der Forschungsbörse nur die Fahrtkosten ersetzt. Warum investieren diese ihre Zeit, um Schülern ihre Fachgebiete verständlich zu machen? Bei Torsten Kluß ist es wohl die Begeisterung für das Thema. Er forscht an der Uni Bremen auf dem Gebiet der Verarbeitung von sensorischen und motorischen Informationen im menschlichen Gehirn. Außerdem leitet er das Projekt „Bee Observer“. Dabei werden Bienenstöcke mit Sensortechnik ausgestattet, um den Zustand der Bienen aufzuzeichnen. „Es freut mich besonders, wenn ich meine Forschung über die Honigbiene, die oft als komplex und schwer verständlich wahrgenommen wird, an Schülerinnen und Schüler herantragen kann“, sagt Kluß.

Möglichst früh für nachhaltiges Verhalten sensibilisieren möchte Alexandra Pehlken: „Nachhaltigkeitsthemen gehen häufig unter oder gelten als uncool. Wenn junge Menschen im Studentenalter das erste Mal davon hören, ist es zu spät.“

Wissenschaftleraus ganz verschiedenen Fachbereichen geben Einblick in ihre Forschung. Darunter sind zum Beispiel Naturwissenschaftler, Philosophen, Mathematiker, Germanisten oder Politikwissenschaftler.

Über die Internet-Plattformkönnen Lehrende die Forscher nach Region, Thema oder Schulfach auswählen.

Der Besuchder Wissenschaftler in den Klassen ist für die Schulen kostenfrei.


     www.forschungsboerse.de 
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