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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Campus

Fortbildung: Pädagogische Werkzeuge für Erwachsenenbildung

24.10.2018

Oldenburg Der Handwerksmeister, der sein Wissen in Fachkursen weitergibt, die Krankenschwester, die an einer Krankenpflegeschule unterrichtet, der Unternehmensberater, der Coachings anbietet – sie alle haben in ihrer Ausbildung Fachwissen erworben, pädagogisches Werkzeug stand eher weniger auf dem Stundenplan. „Unser Fortbildungs- und Zertifikatsprogramm „NQ – Qualifizierung für Lehrende“ ist für Menschen konzipiert, die mit einer Fachqualifikation in die Bildungsarbeit ,reingerutscht‘ sind, etwa als Ausbilder, in der VHS oder in Bildungswerken“, erläutert Dr. Christiane Brokmann-Nooren, Leiterin der Abteilung „Bildung und Management“ am C3L – Center für lebenslanges Lernen der Universität Oldenburg.

„Sehr attraktiv an dem Programm finde ich, dass jeder kleinschrittig starten kann“, so Brokmann-Nooren. „Teilnehmende müssen sich nicht gleich für ein ein- bis zweijähriges Programm anmelden. Sie können beispielsweise erst ein Wochenendseminar zum „Schnuppern“ belegen. Wenn es das Richtige ist, kann man anschließend jedes Semester aus fünf Seminaren eines oder mehrere heraussuchen und sich so nach und nach das Zertifikat erarbeiten. Das bedeutet natürlich auch sehr viel Flexibilität, die ja gerade für Berufstätige wichtig ist.“

Themen des Programms sind unter anderem das Gestalten von Seminaren, Moderationstechniken, Gesprächsführung, Lerntheorien und der Umgang mit schwierigen Seminarsituationen. „Wie Lehrende ihre Kursteilnehmer am besten beim Lernen begleiten, unterstützen und sie zu selbstständigem Lernen befähigen, ist auch ein Thema. Schließlich stehen Lehrende heute nicht mehr vor ihren „Schülern“ und versuchen ihnen das Wissen einzutrichtern“, ergänzt Brokmann-Nooren.

Für den Erfolg des Programms, dessen Anfänge in den 1990er Jahren liegen, sprechen verschiedene Einschätzungen von Teilnehmern: „Der intensive fachliche Austausch mit den anderen Teilnehmenden aus unterschiedlichen Berufsbereichen mit ganz unterschiedlichen Erfahrungsschätzen ist immer ganz besonders fruchtbar und spannend“, so eine Dozentin für morphologische Hämatologie aus Belgien. „An der Seminarreihe schätze ich die Vielfalt des Angebots, die hohe Qualität bei einem gleichzeitig günstigen Preis und eine interessante Mischung der Teilnehmenden. Durch die Zertifizierung konnte ich höhere berufliche Ziele erreichen“, führte eine Abteilungsleiterin einer regionalen Bäckerei bei einer Befragung aus.

Da auch einzelne Seminare gebucht werden können, ist es jederzeit möglich, in das Programm einzusteigen. Der nächste Workshop am 16. und 17. November trägt den Titel „Resilienz: Fackel im Sturm“. Was macht Menschen und Organisationen nicht nur lebens-, sondern auch widerstands- und überlebensfähig? Weshalb brechen manche bei Krisen und Wandel ein, während andere gestärkt daraus hervorgehen? Diese Fragen werden auch im Austausch bearbeitet. Zudem sind Reflexionsphasen und die Übertragung des Themas auf die eigene (Weiter-) Bildungsarbeit eingeplant.


Informationen und Anmeldung unter   uol.de/c3l/resilienz 
     uol.de/c3l/nq 

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