• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Campus

Gesundheit: Hilfe für Patienten und Angehörige

04.12.2019

Oldenburg Patienten und ihre Angehörigen gerade auch im ländlichen Raum zu unterstützen, ist das Ziel des „Zukunftslabors Gesundheit“. Dafür entwickeln Wissenschaftler der Jade Hochschule, der Universität Oldenburg und anderer niedersächsischer Hochschulen jetzt neue digitale Technologien der Gesundheitsversorgung und Pflege. Das Forschungsprojekt wird von der Universitätsmedizin Göttingen geleitet und mit rund 3,7 Millionen Euro vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) gefördert.

Leistungsfähige und kostengünstige Sensoren ermöglichen auch im Gesundheitsbereich eine umfassende Aufnahme von Daten, die über weite Strecken übertragen und zusammengeführt werden können. Mit körper- und raumbezogenen Sensoren können Vitalparameter wie Atmung, Puls oder Temperatur im klinischen oder auch im privaten Umfeld kontinuierlich aufgezeichnet werden. Am Institut für Technische Assistenzsysteme (ITAS) der Jade Hochschule sollen unter der Leitung von Prof. Dr. Melina Frenken nun sensorbasierte Techniken entwickelt werden, um unterstützende Gesundheitstechnologien in der Breite verfügbar zu machen und dadurch Patienten und Angehörige während der Pflege oder Mobilisation zu unterstützen. Auch die Fernpflege im ländlichen Raum soll durch die neuen Technologien ermöglicht werden.

„Um die Sensorik intelligent nutzbar zu machen, müssen die Daten aus verschiedenen Quellen integriert und nahezu in Echtzeit verarbeitet werden, so dass Aktionen ausgelöst werden können“, sagt Dr. Melina Frenken, Professorin für Gebäudesystemtechnik und Ambient Assisted Living. Herausforderungen seien hierbei der sichere Transport von Daten und die standardisierte Einbindung verschiedener Geräte. Auch die Zusammenführung von Informationen und die zeitnahe Analyse müssten bearbeitet werden. „Die Kombination klinischer Sensoren mit Consumer Geräten und Anwendungen, zum Beispiel auf mobilen Endgeräten wie Smartphones, muss hohe Kriterien zur Qualitätssicherung erfüllen“, erklärt die Wissenschaftlerin. „Bisher fehlen aber Prozesse, wie solche Informationen mit den qualitätsgesicherten Daten einer Patientenakte zusammengeführt werden können.“

Zentrale Aspekte der Arbeit des „Zukunftslabors Gesundheit“ sind etwa der Einsatz neuer digitaler Methoden in Versorgung und Pflege und die Gestaltung gesundheitsfördernder Lebenswelten. Besonders bedeutend sind die Schwerpunkte transnationale Medizin, die Versorgung in der Fläche und die individuelle Prävention im Sinne einer gesunden Lebensplanung.

NWZ-Jobs.de
Finden Sie Ihren Traumjob auf NWZ-Jobs.de!

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.