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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Campus

Mathematik – kein unlösbares Problem

21.08.2019

Abi geschafft, Mathe abgehakt – denkt wohl so mancher. Steht dann eventuell die Wahl eines Studiengangs an, soll es einer ohne Mathe sein. Irgendwas mit Menschen, mit Medien oder mit Gesundheit vielleicht. Aber …

Martin Menke: Einige Studienanfänger sind schon überrascht bis erschrocken, dass es in ihren Studiengängen eine Mathevorlesung mit Prüfung gibt.
Eike Betten: Mathe braucht man in fast allen Studiengängen – zumindest fachspezifisch. So ist zum Beispiel von den Natur- bis zu den Sozialwissenschaften Statistik wichtig, um zu prüfen, ob Umfrage- oder Versuchsergebnisse signifikant sind.
Frage: Aber es haben ja auch Studierende Probleme mit Mathe, die sich von Anfang an im Klaren darüber waren, dass Mathematik Teil des Studiengangs ihrer Wahl ist.
Menke: Auf jeden Fall. Ich selbst zum Beispiel habe Mathematik studiert und anfangs vieles nicht verstanden, was der Dozent erzählt hat.
Frage: Warum haben so viele Studierende Probleme mit Mathe?
Menke: Ein Grund ist, dass in der Schule in Mathematik von einem Beispiel ausgegangen wird. An diesem wird ein Lösungsweg gezeigt. An der Hochschule ist Mathe abstrakter. Die Studierenden lernen erst die Theorie und dann kommt ein Beispiel dazu. Außerdem werden in der Schule natürlich die Grundlagen vermittelt. An der Hochschule geht es fachspezifisch schon mal in die Tiefe.
Frage: Dann muss sich doch niemand blöd vorkommen, wenn er oder sie Mathe-Probleme hat?
Menke: Überhaupt nicht. Als Erstsemester dachte ich auch, ich sei der Einzige, der kaum etwas versteht. Heute weiß ich, dass es wohl 90 Prozent meiner Kommilitonen so ging.
Frage: Wie haben Sie das Problem gelöst?
Menke: Ich habe eine sehr gute Lerngruppe gefunden. Wir saßen des Öfteren bis abends um zehn Uhr an der Uni und sind die Aufgaben aus den Veranstaltungen noch einmal durchgegangen.
Frage: Wie können Studenten noch weiterkommen?
Menke: Mit Hilfe von Brückenkursen und Tutorien zum Beispiel. An der Jade Hochschule gibt es außerdem den Online-Kurs „Mathe to go“.
Frage: Wie funktioniert dieser?
Menke: Studierende können sich online anmelden und loslegen. Der Kurs ist in die vier Teile elementares Rechnen 1 und 2, Funktionen und Gleichungen gegliedert, die die Inhalte der Schulmathematik aufarbeiten. Vor jedem Teil absolvieren die Teilnehmenden einen Einstufungstest. Dabei kann auch herauskommen, dass man in diesem Bereich fit ist und den Kurs nicht machen braucht.
Frage: Was machen Studierende, die eine Online-Erklärung nicht verstehen?
Menke: Sie können in die wöchentliche Präsenzveranstaltung kommen oder in der Kleingruppe ihre Fragen loswerden oder auch sonst zu mir kommen. Das machen allerdings erfahrungsgemäß einige erst, nachdem sie eine Klausur nicht bestanden haben. So mancher denkt wohl, dass er den Mathe-Anfängerkurs nicht braucht.
Frage: Worum geht es denn in dem Anfängerkurs?
Menke: Wir beginnen in dem Kurs wirklich mit einfachen Grundlagen, wie dem Auflösen von Klammerrechnungen. Da denken viele, das kann ich schon und kommen nicht mehr. Wir steigen so einfach ein, damit wir sicher sein können, dass alle Teilnehmenden die elementaren Grundlagen beherrschen. Weiterführender Stoff baut auf den Grundlagen auf. Beherrscht man die Bruchrechnung nicht korrekt oder funktioniert Punkt-vor-Strich-Rechnung nicht, dann kann man zwar das Differenzieren verstanden haben, aber die Ergebnisse sind trotzdem falsch.
Frage: Was machen Studieninteressierte, die sich nicht sicher sind, ob ihre Mathekenntnisse ausreichen?
Betten: Das Niedersächsische Kultusministerium hat bezüglich des Übergangs Schule – Hochschule ein Basispapier herausgegeben. Es informiert über die Mathe-Anforderungen in MINT-Studiengängen und enthält auch Beispielaufgaben, um sich mit den Anforderungen eines Studiums vertraut zu machen.
Menke: Den Mathe to go-Kurs können auch Studieninteressierte absolvieren. Selbst Aufgaben zu rechnen ist die beste Übung. Es ist viel effektiver, eigene Fehler zu analysieren und zu reflektieren, als nur Beispielrechenwege nachzuvollziehen.

     www.jade-hs.de/mathetogo 
     www.jade-hs.de/matheunterstuetzung 
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