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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Campus

Vier neue Projekte im Netzwerk der Uni mit Schulen

20.04.2016

Oldenburg Gesellschaftlich herausfordernde Bildungsthemen wie den Klimawandel oder den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen auf neuartige Weise Jugendlichen zugänglich machen: Dieses Ziel eint gleich vier neue und untereinander eng vernetzte fachdidaktische Projekte der Universität Oldenburg, die die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) in den kommenden drei Jahren mit etwa 800 000 Euro fördern wird.

Die Reparaturkompetenz von Schülern und angehenden Lehrern stellen der Technikdidaktiker Prof. Dr. Peter Röben und Projektleiterin Dr. Katharina Dutz im Projekt RETIBNE in den Mittelpunkt. Gemeinsam mit der Informatikdidaktikerin Prof. Dr. Ira Diethelm entwickeln sie Reparaturaufgaben, bei denen die Schüler Einblick in technische Abläufe sowie in Materialkreisläufe erhalten und praktische Fähigkeiten des Reparierens erwerben.

Physikalische Mechanismen im Watt und in den küstennahen Meeren in Schulen und an außerschulischen Lernorten zu thematisieren, sieht Physikdidaktiker Prof. Dr. Michael Komorek als eine wichtige Aufgabe. „Die Kombination aus Unterricht vor Ort, etwa auf der Insel Spiekeroog, und dem Lernen im Schülerlabor physiXS wird einen bislang weißen Fleck in der Umweltbildung ausfüllen“, so Komorek. Konkret sollen Aspekte der Meeres- und Küstendynamik vor dem Hintergrund des Klimawandels fachlich analysiert sowie didaktisch aufbereitet werden und insbesondere auch in die Bildungsaktivitäten des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer Eingang finden.

Auf Unterricht mit mehr Berufsorientierung setzt die Chemiedidaktikerin Prof. Dr. Verena Pietzner. Bislang seien Berufe mit Chemiebezug im präventiven Umweltschutz für viele Schüler wie auch Lehrer ein unbekanntes Feld. Spezielle Lernaufgaben im Schülerlabor CHEMOL sollen an Berufe in Wirtschaft, Landschaftsschutz, Verwaltung und Umwelt-Analytik heranführen. „Oft ist jungen Menschen nicht bewusst, dass viele Maßnahmen im Umweltschutz chemisches Wissen voraussetzen“, betont Pietzner.

Den Transfer aktueller Meeresforschung in Schulen, Lehrerbildung und Nationalparkhäuser strebt die Biologiedidaktikerin Prof. Dr. Corinna Hößle gemeinsam mit ihrer Mitarbeiterin Anja Wübben sowie Dr. Holger Winkler vom Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) an. „Das Ziel des Projekts besteht darin“, so Hößle, „unter dem Aspekt des vorsorgenden Umweltschutzes Bildungsangebote aus der aktuellen Forschung des ICBM zu Gefährdung und Schutz des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer für Schule sowie für Nationalparkhäuser zu konzipieren, zu erproben und zu implementieren.“


     www.uni-oldenburg.de 
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