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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Campus

Versorgung: Weg zum Facharzt wird weiter

28.01.2013

Wilhelmshaven In manchen Regionen werden Ärzte knapp. Um die Versorgung flächendeckend sicherzustellen, hat der Gemein­same Bundes­aus­schuss, oberstes Gre­mium der Selbst­ver­wal­tung der Ärzte, Zahn­ärzte, Psycho­the­ra­peuten, Kran­ken­häuser und Kran­ken­kassen, die Bedarfsplanung neu geregelt. Darauf wies Mark Barjenbruck, Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen, beim Neujahrsempfang im Ärztehaus Wilhelmshaven hin.

Während die Bedarfsplanung für die hausärztliche Versorgung auf der Ebene der so genannten Mittelbereiche bemessen werde, gelte für Fachärzte der Raumordnungsbereich. Wilhelmshaven und der Landkreis Friesland bilden danach einen Mittelbereich für die hausärztliche Versorgung. Bei der Versorgung mit Fachärzten sind beide Kommunen Teil des Planungsbereichs Ostfriesland. Dieser Raum kann laut Barjenbruck mit zwei zusätzlichen Anästhesisten rechnen. Außerdem stünden ihm vier weitere Kinder- und Jugendpsychiater zu.

Allerdings können die Wege zum Facharzt weiter werden. Das machte Dr. Andreas Klose, Sprecher des Bezirksausschusses Wilhelmshaven der Kassenärztlichen Vereinigung, deutlich. Die Bezirksstelle werde demnächst die Bürgermeister ihres Einzugsbereichs informieren.

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Barjenbruck wie Klose gingen auf eine aktuelle Umfrage der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zum Sicherstellungsauftrag ein. Die überwältigende Mehrheit der niedergelassenen Ärzte will demnach, dass die ambulante medizinische Versorgung weiter von der ärztlichen Selbstverwaltung gewährleistet wird. Gleichzeitig gibt es massive Kritik an der Vergütungsordnung. Vor allem forderten die Ärzte Klarheit über die ärztlichen Honorare und Kalkulierbarkeit.

Deutliche Kritik übten beide Redner auch am Spitzenverband Bund der Krankenkassen. Selbstverständlich müsse unrechtmäßiges Verhalten einzelner Ärzte geahndet werden. Nicht akzeptabel seien aber pauschalisierende Kampagnen gegen Ärzte. Diese Kampagnen wirkten abschreckend auf den dringend benötigten Berufsnachwuchs.

Jens Wagenknecht, Vorsitzender der Bezirksstelle Wilhelmshaven der Ärztekammer Niedersachsen, wies darauf hin, dass der Arbeitskreis, der sich mit dem Thema „Ärztliche Versorgung in der Region“ befasst, inzwischen aktiv geworden ist, einschließlich der Untergruppen, die sich um die Anwerbung von Studenten, die neue Bedarfsplanung und die in einigen Bereichen bereits vorhandenen Lücken kümmern.

Frieslands Landrat Sven Ambrosy und Wilhelmshavens Bürgermeister Fritz Langen bekräftigten den Willen beider Kommunen zu verstärkter Zusammenarbeit, ohne dass eine die andere schlucken oder dominieren wolle. Ambrosy bezeichnete die Gesundheitsplanung als Schwerpunkt. Kirchen ebenso wie Fußballverbände oder Ärzte seien schon ein Stück weiter als die Kommunalpolitik. Die Bevölkerungsentwicklung („Wir werden nicht nur älter, sondern auch weniger“) gebe eine Frist von 15 Jahren zum Modernisieren und Sanieren, so Ambrosy.

Langen nannte die gemeinsame Leitstelle der Feuerwehr und das Veterinäramt als Beispiel für wachsende Zusammenarbeit. Von dem bei der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) in Auftrag gegebenen Gutachten erwarte er Aufschluss darüber, welche weiteren Felder sich zur Kooperation anbieten. Hinsichtlich der Krankenhauslandschaft liefen Gespräche zwischen Willehad-Hospital und Reinhard-Nieter-Krankenhaus, aber auch mit dem Nordwest-Krankenhaus.

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