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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Campus

Studentencafé mit WG-Atmosphäre

29.08.2018

Wilhelmshaven Die Liebe zum Detail spürt man schon beim Betreten des Studentencafés Freiblock in der Südstadt Wilhelmshavens. Der Holzboden, die Tapeten, der Duft nach Kaffee und Tee, die Theke und die Sitzmöglichkeiten versprühen ein angenehmes, minimalistisches Retro-Flair. Sind die Räume abends voll Studierende, entsteht eine passende WG-Atmosphäre. Auch die Namen der Zimmer tragen dazu bei: Durch individuelle Dekoration entstanden das Spielzimmer, das Wohnzimmer und das Arbeitszimmer.

Im Oktober 2017 eröffneten die Studierenden Carina Felber, Vanessa Goede, Dennis Remmers, Ferdinand Nees, Alena Wedell und Kilian Wagenhäuser mithilfe des Jade Hochschul-Dozenten Dr. Jürgen Petzold das Café.

Vor drei Jahren kam den Studierenden die Idee, ohne eigenes Kapital etwas einzigartiges zu schaffen. Inspiriert wurden sie durch Studentencafés in Augsburg und Bremen. Bis zur Eröffnung des Freiblocks wurden die Gründer jedoch vor einige Probleme gestellt. Neben der Finanzierung war es schwierig, einen passenden Ort zu finden und die Haftung für das gastronomische Unternehmen zu klären. Durch die Gründung des „Freundeskreis Freiblock e.V.“ und die Unterstützung durch Petzold und Prof. Dr. Uwe Weithöner, Vizepräsident für IT- und Mediensysteme an der Jade Hochschule, kamen die Studierenden der Eröffnung einen großen Schritt näher.

Zahlreiche Spenden taten ein Übriges. „90 Prozent des Mobiliars sind Sachspenden“, so Dennis Remmers, einer der Inhaber. Auch Geldspenden in Höhe von 4000 Euro konnten über das Crowdfunding-Portal „Startnext“ eingenommen werden. Auf der Internetseite präsentierten die Studierenden ihre Idee in einem Video und boten gegen Geldspenden Gutscheine an.

„Jeder von uns hatte eigene Ideen für das Café und hat sich eingebracht. Die einen haben handwerklich viel getan, die anderen haben an der Dekoration gefeilt oder ihr Wissen über die Gastronomie eingebracht“, berichtete Remmers bei der Eröffnung 2017.

Auch von der Vision der Gründerinnen und Gründer erzählte der Student. „Wir wollen etwas anders machen. Wir haben hier einen Laden, der darauf ausgelegt ist, dass Leute sich unterhalten. Wir wollen eine Bereicherung für Wilhelmshaven und die Hochschule sein. Aber natürlich sind alle herzlich eingeladen, nicht nur Studenten.“

Zehn Monate nach der Eröffnung hat sich der Freiblock in der Südstadt Wilhelmshavens fest etabliert. Den Gästen des Cafés wird ein breites Angebot geliefert. Neben studentenfreundlichen Preisen bietet der Freiblock verschiedene, regelmäßige Veranstaltungen, wie beispielsweise ein Dart-Turnier, einen Spieleabend und ein Tablequiz, an.

„Der Freiblock ist ein cooler Zusammentreff für alle Leute aus Wilhelmshaven. Man kennt sich, man kommt nach Hause und auch die Einrichtung verbreitet eine wohnliche und entspannte Atmosphäre. Das Café profitiert einfach von einem Wohnzimmer-Charme“, erzählt Fin Peter Edlefsen, Student und regelmäßiger Gast im Freiblock. Auch Kilian Wagenhäuser, einer der Inhaber, ist mit der Entwicklung des Cafés sehr zufrieden: „Bei uns hat sich ein sehr gemischtes Stammpublikum etabliert. Sonst ist es ja hier eher so, dass Wilhelmshavener unter sich bleiben und Studierende auch. Wir bieten hier einen Treffpunkt, an dem alle mal miteinander in ein Gespräch kommen. Da können beide Seiten von profitieren.“

Auch in Zukunft soll der Freiblock weitergeführt werden. „Wir hoffen, dass das Café von der nächsten Studentengeneration übernommen wird. Da müssen sich natürlich Leute finden, die Lust darauf haben. Auch wenn es mit Arbeit und Risiko verbunden ist. Aber erstmal bleiben wir noch für eine Weile“, sagt Wagenhäuser.

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