• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Campus

Herausforderung optimistisch angehen

16.10.2019

Wilhelmshaven Wer sein Studium an einer Fachhochschule oder Universität beginnt, sieht sich mit einigen Herausforderungen konfrontiert: Man ist in einer neuen Stadt, bemüht Anschluss zu finden und muss sich komplexem Stoff widmen. Neben jungen Menschen, die ihr Abitur erst einige Monate in der Tasche haben, finden auch einige Studierende auf Umwegen ihren Weg an eine Hochschule – wie etwa Anika Salzinger und Yashraj Ramdharry, die im aktuellen Wintersemester ihr Studium an der Jade Hochschule beginnen.

Yashraj Ramdharry kommt aus Mauritius und lebt seit Dezember 2018 in Deutschland. Nachdem der 22-Jährige das Abitur in seinem Heimatland bestanden hatte und dort für einige Zeit gearbeitet hatte, entschloss er sich, für ein Studium nach Deutschland zu gehen.

Yashraj Ramdharry lebte die ersten Monate in Kassel und verbrachte seine Zeit dort an einer Sprachschule. Nach dem erfolgreichen Bestehen des TestDaf, Test Deutsch als Fremdsprache, bewarb er sich für den Studiengang Medizintechnik in Wilhelmshaven. Auch wenn der Studierende als Sprachtalent fließend Hindi, Englisch und Französisch spricht, hat er noch mit der Sprachbarriere zu kämpfen. „Jetzt zu Beginn ist es kompliziert den Stoff vom Deutschen zu adaptieren. Ich probiere immer noch mich zu verbessern“, erzählt er.

Die Befürchtung keinen Anschluss zu finden, hat der Student nicht: „Natürlich macht man sich Gedanken, aber ich sehe der Herausforderung optimistisch entgegen, hier alleine nach Wilhelmshaven gekommen zu sein.“ Durch seine WG und die Orientierungstage der Hochschule hat Yashraj Ramdharry schon einige Kommilitonen kennenlernen können.

Generell empfiehlt Stefan Grob vom Deutschen Studentenwerk Erstsemestern Kontakte zu knüpfen, um sich möglichst schnell zurechtzufinden. „Geh überall hin, wo es Infos gibt. Frage den Menschen Löcher in den Bauch“, rät Grob. Es sei nirgendwo so einfach wie an der Hochschule, ein neues Netzwerk aufzubauen.

Auch Anika Salzinger ist neu an der Jade Hochschule in Wilhelmshaven. Die 24-Jährige arbeitete einige Jahre als Sozialpädagogin, wünscht sich aber eine Zukunft in der Öffentlichkeitsarbeit. Deswegen entschied sich Anika Salzinger für den Studiengang Medienwirtschaft und Journalismus. Sie erhofft sich von dem Studium eine vielseitige Ausbildung, um in der Medienlandschaft Fuß zu fassen.

Die Sorge allein dazustehen, hat sich ziemlich schnell nach Beginn des Studiums gelegt. „Ich habe schon die ein oder andere Freundschaft zu meinen Kommilitonen geknüpft. Gemeinsam werden wir das Ganze schon irgendwie wuppen“, erzählt Anika Salzinger überzeugt.

Was sie konkret nach ihrem Abschluss machen möchte, weiß sie noch nicht. „Mein Fokus besteht erstmal darin, das erste Semester zu überleben. Die Klausuren bereiten mir schon Kopfzerbrechen. Da stelle ich mir die Fragen, ob ich das schaffe und ob ich konsequent genug bin“, zweifelt die Studentin.

Auch hier kann Stefan Grob etwas Druck nehmen. Es werde keine Perfektion erwartet und es sei nicht schlimm zwei Semester mehr zu studieren. „Wer die Regelstudienzeit überschreitet, dem fault keine Hand ab. Wir sind schließlich alle Menschen.“

Finden Sie Ihren Traumjob auf NWZ-Jobs.de!

NWZ-Jobs.de
Finden Sie Ihren Traumjob auf NWZ-Jobs.de!

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.