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WINDFANG: Wind und Sonne in Strom verwandeln

31.01.2005

DELMENHORST DELMENHORST - „Windfang“ nennt sich die erste – und bisher einzige – eingetragene Genossinnenschaft (e.G.), die Wind und Sonne in Strom verwandelt. Vor zehn Jahren wurde die Arbeit für alle sichtbar. Der Stromzähler einer Windkraftanlage mit lila Flügelspitzen im Kreis Dithmarschen drehte sich zu Gunsten der Genossinnen. Je zwei weitere Wind- und Photovoltaik- Anlagen folgten. Am vergangenen Sonnabend berichteten in Delmenhorst elf aktive Genossinnen über ihre Arbeit und mögliche neue Projekte.

Die Motive der Frauen, aus erneuerbaren Energien Strom zu produzieren, sind nach ihren Angaben vielfältig: Unter anderem wollen sie die Wirtschaft in Richtung umwelt- und sozialverträgliche Energiegewinnung beeinflussen. Bei Windfang werden zum Beispiel vor dem Kauf von Anlagen die Produktionsbedingungen der Hersteller überprüft.

Darüber hinaus achten Ingenieurinnen darauf, dass mit neuen Projekten Frauen ermutigt werden, in technischen Bereichen professionell zu arbeiten. Und zu guter Letzt gibt Windfang allen Frauen die Möglichkeit, Geld in ein Stück Zukunft anzulegen, wobei die Anlegerinnen gemeinsam über ihr Projekt entscheiden.

Zurzeit verhandeln die Genossinnen mit Bauern, die eine Biogasanlage bauen wollen. Weitere Anlagen zur Stromerzeugung aus Wind und Licht werden vorbereitet. Bei alten wie neuen Projekten gehen die Frauen umsichtig vor. Diplom-Mathematikerin Anne Krott vom Windfang-Vorstand rechnet bei ungewohnten Vorschlägen die knappe oder reiche Rendite vor. Ihre beiden Vorstandskolleginnen, die Ingenieurinnen Susanne Korhammer und Stefanie Usbeck, bestärken innovative technische Ideen.

Zusammen mit dem Aufsichtsrat und aktiven Genossinnen entschieden sich die Damen in Delmenhorst für den Start einer neuen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach einer Fachhochschule in Norddeutschland. Hierfür wird eine neue Kommanditgesellschaft gegründet, in der auch Nicht-Genossinnen ihr Geld anlegen können.

Interessierte erhalten weitere Informationen in der Windfang-Geschäftsstelle in Oldenburg – und zwar unter Tel. 0441/502042 oder per E-Mail: info@windfang.net.

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