CAPPELN - CAPPELN/BOM - In seiner jetzigen Zusammensetzung hat sich der Cappelner Gemeinderat jetzt zum letzen Mal getroffen. Bürgermeister Reinhold Grote (CDU) bedankte sich bei den ausscheidenden Ratsmitgliedern für deren ehrenamtliches Engagement.
Mit Josef Herzog (CDU) verliere die Gemeinde einen auf vielfältige Weise verdienten Kommunalpolitiker und ihren stellvertretenden Bürgermeister. Der Ratsvorsitzende wurde 1972 erstmals gewählt und war seitdem in verschiedenen Ausschüssen tätig. Dem Verwaltungsausschuss gehörte Herzog durchgängig an. Mit Josef Klostermann (CDU) verlässt ein weiterer langjähriger Ratsherr den Tisch. Mit Unterbrechung gehörte er dem Rat seit 1976 25 Jahre an. Er war in mehreren Ausschüssen tätig.
Nach zwei Perioden verließen Konrad Bohmann, Lidia Braun, Luise Vaske und Gottfried Weßjohann (alle CDU) den Rat. Sie erhielten für ihre zehnjährige Tätigkeit den kleinen Wappenteller. Bis auf Vaske waren sie nicht erneut zur Wahl angetreten. Vaske verlor durch Losentscheid.
Für 15-jährige Mitgliedschaft im Rat erhielten Gertrud Borchers (CDU) und Christoph Eilers (CDU) den großen Wandteller. Eine Urkunde vom Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund überreichte Grote an Rudolf Arkenau (SPD) und Ludger Brokamp (CDU) für 20-jährige Tätigkeit im Rat.
Wolfgang Grötzschel bleibt Gemeindebrandmeister in Cappeln. Grötzschel erhielt während der Ratssitzung von Bürgermeister Reinhold Grote seine Ernennungsurkunde für weitere sechs Jahre.
Mit dem Nachtragshaushalt über 691 200 Euro stieg der Gesamtbetrag für den Verwaltungs- und Vermögenshaushalt auf 7,7 Millionen Euro. Der Kämmerer freut sich trotz einer außerordentlichen Tilgung von 223 500 Euro sowie einer ordentlichen Tilgung von 133 100 Euro auf eine freie Spitze von 349 000 Euro. Grote erwartet im nächsten Jahr keinen Fehlbetrag.
