Die Universität Osnabrück vergibt den Hans Mühlenhoff-Preis für gute akademische Lehre an ihren Juniorprofessor Dr. Marco Beeken. Er sei dafür bekannt, seine Lehrveranstaltungen spannend, abwechslungsreich, gut strukturiert und informativ zugleich zu gestalten, hieß es in der Laudatio. Und nicht zuletzt basiere sein didaktisches Ideal auf der Grundlage von eindrücklichen Lehr- und Lernerfahrungen. Beeken, Chemiedidaktiker an der Uni Osnabrück, überzeuge mit der Fähigkeit, komplexe Themen und Zusammenhänge verständlich zu erklären.

Die Verleihung fand am Mittwoch im Osnabrücker Bohnenkamp-Haus im Botanischen Garten statt. Eine mehrköpfige Jury aus Studierenden wählte Beeken aus 15 von Studentinnen und Studenten nominierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität aus. Der von dem Osnabrücker Kaufmann und Mäzen Dr. h.c. Hans Mühlenhoff gestiftete Preis ist mit 3000 Euro dotiert und wird seit 2001 vergeben.

Kriterien für die Auswahl der Lehrenden sind: Integration von Forschung in Lehrprozesse, Strukturierung der Lehrveranstaltung, Aktualität der Lehrinhalte, Darstellung komplizierter Sachverhalte, Herstellung fachübergreifender Zusammenhänge, Herstellung der Verbindung zur Berufspraxis, Einsatz moderner Medien, Nachbesprechung von Studienleistungen und Termindisziplin.

„Mit Professor Dr. Marco Beeken wird ein Wissenschaftler ausgezeichnet, der sich für den Einsatz neuer didaktischer und studentengerechter Lehrmethoden engagiert und bereits im vergangenen Jahr für den Preis nominiert war, was zeigt, wie sehr seine Lehrveranstaltungen von den Studierenden angenommen werden“, erklärte der Vizepräsident für Studium und Lehre, Professor Dr. Joachim Härtling.

Auch die Cloppenburger profitieren von dieser herausragenden Lehre, denn der Juniorprofessor Beeken unterrichtet noch vier Stunden in der Woche am Gymnasium Liebfrauenschule in Cloppenburg. Darüber hinaus ist er CDU-Stadtratsratsmitglied.

Professor Dr. med. Joachim Schrader, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Inneren Medizin des St. Josefs-Hospitals Cloppenburg, ist erneut in einer Extra-Ausgabe des Focus-Magazins als einer der besten Ärzte seines Fachgebietes gelistet worden.

Seit mehr als 20 Jahren veröffentlichen die Magazine Focus und Focus-Gesundheit Ärztelisten der führenden Mediziner Deutschlands. Schrader wird seit dem Jahr 2010 durchgängig als einer der besten Mediziner für den Bereich Bluthochdruck aufgeführt. Sowohl die Weiterempfehlungsrate der ärztlichen Kollegen als auch die der durch ihn behandelten Patientinnen und Patienten sprächen n eine eindeutige Sprache für die hohe medizinische Fachkompetenz des leitenden Mediziners, heißt es in einer Pressemitteilung des Hospitals. Außerdem habe das Focus-Magazin den Internisten auch für seine hohe Publizitätsrate und die überdurchschnittliche Durchführung von klinischen Studien ausgezeichnet.

Lutz Birkemeyer, Geschäftsführer des St.-Josefs-Hospitals freut sich gemeinsam mit Schrader über die erneute Auszeichnung. „Die Aufnahme von Professor Schrader in den Kreis der Top-Mediziner des Jahres 2017 durch das Magazin Focus nehmen wir hocherfreut zur Kenntnis und danken ihm für seine jahrelange kompetente Mitarbeit am St. Josefs-Hospital. Die Patientinnen und Patienten der Region können sich glücklich schätzen, in Cloppenburg auf einen derart versierten und renommierten Arzt zurückgreifen zu können.“

Zu den Wirkungskreisen von Schrader im Krankenhaus zählen die medizinische Leitung der Inneren Medizin sowie der Bereiche Dialyse, Apherese-Zentrum, Nephrologie und Geriatrie. Außerdem leitet Schrader die Elite-Studie am St.-Josefs-Hospital, im Zuge derer rund 5000 Personen aus dem Oldenburger Münsterland nach ihren Lebens- und Ernährungsgewohnheiten befragt worden sind (die NWZ berichtete).

Auch Schrader selbst ist natürlich glücklich mit der erneuten Auszeichnung durch das Focus-Magazin: „Ich freue mich sehr, dass der Focus meine Arbeit durch eine erneute Aufnahme in die Bestenliste würdigt. Allerdings ist mir wichtig deutlich zu machen: Nur mit einem guten Team ist es möglich solche Ergebnisse zu erreichen und nachhaltig auf hohem Niveau zu festigen.“