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NWZonline.de Region Cloppenburg

3000 Gäste bei Weigel-Messe

21.02.2018

Mehr als 100 Aussteller aus den Bereichen Boden, Farbe, Glas und Wand haben jetzt bei der 51. Weigel-Messe in der Münsterlandhalle alle wichtige Neuheiten, Trends und Produkte gezeigt. Dazu waren rund 3000 Fachbesucher aus Niedersachsen, Bremen, Berlin, Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden auf die rund 3000 Quadratmeter große Ausstellungsfläche gekommen. Darüber hinaus wurde bei der zweitägigen Veranstaltung der 70. Geburtstag des Cloppenburger Unternehmens Weigel gefeiert. Aus kleinen Anfängen in den Nachkriegsjahren entstand eines mittelständisches Unternehmen, das inzwischen mehr als 300 Mitarbeiter an 13 Standorten in Nord- und Westdeutschland sowie Berlin beschäftigt. Die persönlichen Kontakte zwischen der Firma Weigel und ihren Kunden spielten eine große Rolle, erklärte der geschäftsführende Gesellschafter Markus Weigel, der 2001 ins Unternehmen eintrat. „Ich bin seit fünf Jahren bei der Ausstellung. Hier gefällt mir besonders die familiäre Atmosphäre“, bestätigte ein Verkäufer für Tapeten.

Mit der Ausstellung „daSein – Wie in Baum“ sind die dreitägigen Stapelfelder Fototage eröffnet worden. Dazu waren rund 250 Gäste in die Katholische Akademie Stapelfeld (KAS) gekommen. Die Ausstellung präsentierte 40 großformatige Aufnahmen des Vechtaer Naturfotografen Willi Rolfes, der auch geschäftsführender Direktor der KAS ist. Rolfes’ Bilder zeigen Bäume aus verschiedenen Perspektiven und in verschiedenen Jahreszeiten.

Die Ökologie im Spiegel der Fotografie stand im Mittelpunkt des Referats von KAS-Dozent Dr. Martin Feltes. Den Raubbau an der Natur thematisierte Feltes im Rahmen einer fiktiven Gerichtsverhandlung, in der der Mensch sowohl Kläger als auch Angeklagter war. Die Anklage lautete „Raubbau an der Natur in Tateinheit mit Nötigung und Gewaltanwendung“.

Als Stellungnahme der Verteidigung führte Feltes das Bibelzitat „Macht Euch die Erde untertan“ an, die Anklage bemühte die Enzyklika „Laudate si“, in der Papst Franziskus der Menschheit Gleichgültigkeit und leichtfertige Verantwortungslosigkeit vorwirft. „Bei allen so wichtigen Erfolgen der Wissenschaften für die Menschheit ist in den letzten Jahrhunderten die Natur auf der Strecke geblieben“, so Feltes. Langfristig werde es kein menschliches Leben mehr geben, wenn weiterhin jeden Tag 150 Tier- und Pflanzenarten ausgerottet würden.

Die Faszination der Natur und der Bäume insbesondere sei ein wichtiger Grund für seine Berufswahl gewesen, sagte Stefan Grußdorf, Betriebsdezernent des Niedersächsischen Forstamts Ahlhorn. Eichen und auch Buchen könnten 200 bis 300 Jahre alt werden: Die Frage, was diese Gewächse so alles erlebt hätten, beschäftige ihn, so Grußdorf. Und anders als beim Menschen stehe ein Wald in seiner Schönheit und Ästhetik für Kontinuität und Langlebigkeit.

Wahlen und Ehrungen haben jetzt die Generalversammlung des St.-Augustinus-Kirchenchors im Hotel Schlömer geprägt. Dechant Bernd Strickmann dankte Hildegunde Burwinkel und Martin Langfeld für ihr 50-jähriges Engagement im Chor. Beide Jubilare erhielten zum Dank eine Urkunde des Cäcilienverbandes Münster. Ein Dankeschön ging auch an Dr. Karin Klaushenke, die acht Jahre lang den Vorsitz des Chores innehatte und nun darum bat, ihre Funktion in andere Hände zu geben. Bei der anschließenden Wahl sprachen sich die Mitglieder für ein künftiges Leitungsteam aus. Es besteht aus Ludwig Kleinalstede, Hildegard Hilgefort und Andreas Kläne.

Der Chor ist weiterhin auf der Suche nach neuen Sängerinnen und Sängern. Wer Lust auf Gesang hat, kommt einfach dienstags um 20 Uhr zur Probe ins St.-Augustinus-Pfarrheim.

Der aus dem Lähdener Ortsteil Vinnen stammende Studiendirektor Peter Diekmann wechselt zu den Berufsbildenden Schulen Meppen. An diesem Donnerstag wird er als neuer Schulleiter eingeführt. Diekmann hat an den Berufsbildenden Schulen Technik in Cloppenburg die Abteilung Metall- und Fahrzeugtechnik geleitet. Er war außerdem für die Berufsorientierung an der Schule zuständig.

Einmal im Monat treffen sich Cloppenburger Handwerksmeister zum Erfahrungsaustausch. Zu diesem Zweck gründeten sie vor 30 Jahren einen Verein, Gründungsmitglied Hubert Breuer (Elektromeister) ist heute noch dabei. Heute zählt der Kreis 26 Mitglieder. Mitglied werden können nur Handwerksmeister, die selbstständig sind und aus Cloppenburg kommen oder ihren Betrieb in Cloppenburg haben. Vorsitzender ist der Polstermeister Paul Münch, der vor kurzem das Amt von Fritz Strop (Heizung und Sanitär) übernommen hat.

Beim jüngsten Treffen stand unter anderem das Thema Nachwuchskräfte im Handwerk an. Um dem Fachkräfte- und Lehrlingsmangel wirksam zu begegnen, müsse verstärkt auch auf Asylbewerber und Flüchtlinge zurückgegriffen werden. Viele Handwerksmeister berichteten, dass das Hauptproblem die Sprache sei. Dabei hätten viele Bewerber die nötigen technischen Fähigkeiten.

Mitglieder der SPD Cloppenburg und weitere Gäste haben jetzt die „Alte Pathologie“ in Wehnen, eine NS-Gedenkstätte in privater Trägerschaft, besucht. Sie ist die einzige Dokumentations- und Gedenkstätte im Oldenburger Land. Zusammen mit der SPD Bad Zwischenahn informierten sich die Cloppenburger über die Opfer der Oldenburger Krankenmorde während des Dritten Reiches. Als Referent stand der Historiker Dr. Ingo Harms zur Verfügung. „1939 begannen Hitlers Ärzte mit der Krankenmord-Aktion T 4“, erläuterte Harms. Überall in Deutschland tauchten die grauen Busse auf – Kranke wurden in die Gaskammern und Tötungskliniken verschleppt. „In der Anstalt Wehnen war das nicht so“, so Harms weiter. Dort habe man die Kranken regelrecht ausgehungert. „Der Staat wollte kein Geld für ,minderwertiges’ Leben verschwenden“, ergänzte der Referent. Ein Gräberfeld auf dem Ofener Friedhof erinnert an diese tragischen Schicksale.

Der Lern- und Gedenkort löste tiefe Betroffenheit aus. „Das habe ich nicht gewusst, dass soviel Grausamkeit in unserer Nachbarschaft passiert ist und sogar Kinder durch Aushungern zu Tode gekommen sind“, stellte eine Besucherin entsetzt fest. „Das Schicksal der Menschen ging mir so zu Herzen. Sie dürfen niemals vergessen werden“, so Silke Büscher-Thoben, Vorstandsmitglied der SPD Cloppenburg.

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