Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Betrugsmasche über WhatsApp Bankmitarbeiterin verhindert Verlust großer Geldsumme

Gibt sich bei WhatsApp jemand als Familienmitglied aus und behauptet, eine neue Nummer zu haben, ist höchste Vorsicht geboten.

Gibt sich bei WhatsApp jemand als Familienmitglied aus und behauptet, eine neue Nummer zu haben, ist höchste Vorsicht geboten.

dpa

Oldenburger Münsterland - Eine Bankmitarbeiterin hat am Mittwoch in Neuenkirchen-Vörden einen Betrugsversuch vereitelt: So war eine 83-jährige Frau von ihrer vermeintlichen Tochter per WhatsApp angeschrieben und um die Begleichung zweier Rechnungen gebeten worden. Dank des Eingreifens der Bankmitarbeiterin konnten die Überweisungen im niedrigen vierstelligen Bereich verhindert werden. Aus diesem Anlass weist die Polizei darauf hin, nicht auf solche Nachrichten zu reagieren und unverzüglich die Polizei zu kontaktieren. „Sollten sie Zweifel haben, ob tatsächlich ein Verwandter Hilfe benötigt, versichern sie sich vorab ausgiebig auf anderem Weg bei der Person. Überweisen sie zudem kein Geld auf ihnen unbekannte Bankkonten.“

Im Gegensatz zu den bereits bekannten Formen des Betrugs durch Anrufe angeblicher Polizisten sei die Masche über WhatsApp noch relativ neu und nun auch im Oldenburger Münsterland zu beobachten: Die Opfer erhielten zunächst eine Nachricht von einer unbekannten Nummer, wobei sich die Täter meistens als Tochter, Sohn oder ein anderes Familienmitglied ausgeben würden. In der Mitteilung täuschten sie zum Beispiel vor, ein defektes Handy, ein neues Smartphone, eine defekte SIM-Karte oder Banking-App-Probleme zu haben. Anschließend würde um Hilfe bei einer dringenden Banküberweisung gebeten. „Sollten Sie Opfer eines solchen Betruges geworden sein, kontaktieren Sie umgehend ihre Bank. Gegebenenfalls kann Ihre Überweisung noch gestoppt werden. Erstatten Sie anschließend eine Anzeige bei der örtlichen Polizei“, raten die Experten.

Eine Schwerverletzte

Bei einem Verkehrsunfall auf der L873 in Visbek sind am Mittwoch gegen 8.10 Uhr eine Person schwer und eine leicht verletzt worden. Eine 33-jährige Autofahrerin aus Visbek wollte nach links in Richtung Hagstedt abbiegen und übersah dabei das entgegenkommende Auto eines 38-Jährigen aus Ankum. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem sich die Frau schwer und der Mann leicht verletzte. Beide Unfallbeteiligten wurden mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Einbruchdiebstahl

Unbekannte Personen haben sich zwischen dem 19. März, 11 Uhr, und dem 23. März, 15 Uhr, in der Bahnhofstraße in Neuenkirchen-Vörden Zutritt zu einem leerstehenden Wohnhaus verschafft. Sie drangen durch ein rückwärtiges Fenster ein und durchwühlten diverse Schränke. Um Hinweise bittet die Polizei Neuenkirchen-Vörden (Telefon: 05493/913560).

Radfahrer übersehen

Bei einem Verkehrsunfall in Damme ist am Mittwoch ein Jugendlicher leicht verletzt worden. Der 14-jährige Radfahrer aus Damme war

um 17.54 auf dem Broermanns Hof in Richtung Im Hofe unterwegs, als ein 27-jähriger Pkw-Fahrer aus Badbergen ein Parkplatzgelände verließ und auf den Broermanns Hof fuhr. Er übersah den von links kommenden Fahrradfahrer, und es kam zum Zusammenstoß.

Steffen Szepanski
Steffen Szepanski Redaktion Münsterland (Lokalsport)
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Die Mitglieder vom BSV Kickers Emden stimmen am Donnerstagabend für die Ausgliederung der ersten Herren in eine GmbH.

BALLSPORT IN OSTFRIESLAND Mitglieder geben Grünes Licht für die Kickers-Emden-GmbH

Lars Möller
Emden
Stellten die Ausweitung des Konzeptes „Wilhelmshaven sicher“ auf den Busverkehr der Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft vor: (v.li.) Frank Rademacher (Geschäftsführer Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven), Polizeidirektor Heiko von Deetzen, Projektleiter und Polizeihauptkomissar Tim Bachem und Oberbürgermeister Carsten Feist.

POLIZEIPRÄSENZ IM BUSVERKEHR Hausrecht der Polizei stärkt ab sofort Sicherheit in Bussen

Lutz Rector
Wilhelmshaven
Kommentar
Klimaaktivisten der Gruppe „Fridays for Future“ in Saarbrücken werfen Bundeskanzler Scholz vor, bei seinem Besuch in der vom Hochwasser betroffenen Region und in seiner Ansprache „die Klimakrise fahrlässig ausgeblendet“ zu haben.

UMWELTPOLITIK Durch mehr Klimaschutz gibt’s nichts zu verlieren

Jana Wolf Büro Berlin
Lara und Philipp Schumacher wollen gemeinsam mit ihren drei Kindern ein neues Leben auf Mallorca beginnen. Dafür bereiten sie seit Jahren alles vor – und der letzte, mehrmonatige Aufenthalt vor der Auswanderung begann mit einem herben Rückschlag.

BETROGEN UND ENTTÄUSCHT Emder Familie kämpft nach Betrug auf Mallorca um ihren Traum

Aike Sebastian Ruhr
Emden
Mit Video
Nach der Sprengung inspizierten Midgard-Beschäftigte die Überreste der Verladebrücke.

KRANSPRENGUNG IN NORDENHAM Koloss aus Stahl fällt in 15 Sekunden zusammen

Norbert Hartfil
Nordenham