Höltinghausen - Nach Klatsche klar verbessert: Die A-Junioren-Oberliga-Handballerinnen des SV Höltinghausen haben sich 14 Tage nach der 9:43-Niederlage beim VfL Oldenburg deutlich gesteigert. Dennoch verloren sie das Heimspiel gegen Titelanwärter Werder Bremen am Samstagabend mit 23:26 (9:14).

Das Oldenburg-Spiel hatte wohl noch in den Köpfen der Heimmannschaft nachgehallt. Fehlte ihr doch zu Beginn der Partie das nötige Selbstvertrauen, und so lag sie in der siebten Minute mit 0:6 hinten. Doch dann erwachte der Höltinghauser Kampfgeist, und es zeigte sich, dass den Bremerinnen mit engagiertem und selbstbewusstem Spiel durchaus beizukommen war. In der Abwehr wurde offensiver gedeckt, und die Angriffe wurden nun geordneter und zielstrebiger aufgezogen. So verkürzte der SVH auf 6:8 (21. Minute), ging in Folge einer Unterzahl aber schließlich mit einem 9:14 in die Pause.

In Halbzeit zwei agierten die Kontrahentinnen auf Augenhöhe. Besonders dank der guten Leistung von Torhüterin Yasmine Siemer, die in der zweiten Hälfte unter anderem zwei Siebenmeter abwehren konnte, blieb das Heimteam in Schlagdistanz. Aber da die Höltinghauserinnen ein paar klare Chancen nicht verwerten konnten, zogen die Gastgeberinnen – trotz einer noch offensiveren Spielweise in den letzten Minuten – am Ende den Kürzeren.

„Das war insgesamt eine couragierte Partie der Mannschaft, in der die erstmals eingesetzte B-Jugendliche Charlotte Richter mit zwei Toren einen guten Einstand feierte“, lobte SVH-Trainer Olaf Walter sein Team, das am nächsten Wochenende in Aurich antreten muss.

SV Höltinghausen: Yasmine Siemer, Greta Burke, Jana Grave, Johanna Niehaus, Ellen Lanfermann, Emma Westerkamp, Charlotte Richter (2), Vanessa Lampe (5), Paula Menke (3), Emily Fischer (4), Lea Rau (4/1), Lenja Meyer (3), Maybrit Vagelpohl (2).