Altenoythe - Der Arbeitskreis Litauenhilfe Altenoythe will seine Hilfslieferung in den baltischen Staat auch in diesem Jahr ans Ziel bringen. Ursprünglich war geplant, einen Transport am 10. Oktober dieses Jahres durchzuführen. Dieser droht allerdings aufgrund der geltenden Corona-Beschränkungen in Litauen zu scheitern.
Denn Personen die aus Polen nach Litauen einreisen, müssen dort aktuell in eine 14-tägige Quarantäne. Unter derartigen Umständen wäre ein Transport der vor Ort dringend benötigten Spenden nicht möglich, sagte Hubert Blome im Gespräch mit unserer Redaktion. Um einen Transport zu ermöglichen, sei man nun auf der Suche nach einer Spedition, die Waren von Litauen nach Deutschland transportiere und auf dem Rückweg die hier gesammelten Spenden mitnehmen könne, so Blome. Denn Berufskraftfahrer sind von der Quarantäne-Regelung ausgenommen.
Auch der für Mitte August geplante Spendentransport des Katholischen Kaufmännischen Vereins (KKV) Cloppenburg fiel der Quarantäne-Regelung zum Opfer. Die Spenden aus Altenoythe gehen an Menschen in der litauischen Gemeinde Jurbarkas, in das sogenannte Kaliningrader Gebiet in der Nähe der Grenze zur russischen Exklave. „Dort ist die Bedürftigkeit sehr groß, die Leute warten sehnsüchtig darauf, dass wir dort aufschlagen“, sagt Blome.
Jährlicher Transport
Unter normalen Umständen organisiert die Altenoyther Litauenhilfe einmal im Jahr einen Transport der unter anderem Konserven, andere länger haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel nach Jurbarkas bringt. Wann die nächste Spendenaktion der Litauenhilfe Altenoythe stattfindet, werde frühzeitig bekannt gegeben, so Blome.
