Altenoythe - Zwei Jahre Vereinsbürokratie wird der SV Altenoythe bei der Generalversammlung am Mittwoch, 24. November nachholen und gleichzeitig neue Projekte und Ideen vorstellen. Es werde darum gehen die Kernthemen des SV für 2022 festzulegen, berichten der Vorsitzende Johannes Hardenberg und Schriftführer Markus Pape. Auch müsse der zehnköpfige Vorstand neu- oder wiedergewählt werden. Hardenberg – so viel verrät er schon mal – wird wieder als Vorsitzender kandidieren. „Er hat auch keinen Gegner“, wirft Pape mit einem Augenzwinkern beim Pressegespräch ein. Es könnten aber sich aber gerne Gegenkandidaten melden, sagt Hardenberg dazu: „Ich bin ja nicht an den Stuhl getackert.“
Die Generalversammlung des SV Altenoythe wird am Mittwoch, 24. November, ab 19 Uhr als 2G+-Versammlung im Vereinsheim abgehalten. Anders als noch in seiner Einladung angekündigt. Es sind also nur geimpfte oder genesene Personen zugelassen, die zuvor einen Schnelltest gemacht haben. Diese Tests stellt der Verein bereit, sie können direkt vor der Veranstaltung gemacht werden.
Das Vereinsrecht hat es ermöglicht, die Versammlung für 2019 ausfallen zu lassen und nun die Jahre 2019 und 2020 zu besprechen. Doch bis Ende des Jahres müssen die Formalia abgehandelt sein.
Die nächste Generalversammlung möchte der SV Altenoythe wieder turnusmäßig im Mai abhalten.
Zwar hat der Verein in den vergangenen Monaten vier saniert, umgebaut und erweitert, sowie sein Jubiläum gefeiert. Aber da gibt es noch weitere Baustellen: „Die Ballfangzäune müssen neu, wir wollen die Außenanlage erneuern“, sagt Hardenberg. Und dann geht es noch um die dauerhafte Sicherung des regulären Spielbetriebs mit dem Bau eines Kunstrasenplatzes: „Wir haben uns dem Projekt für Kunstrasenplätze der Stadt Friesoythe angeschlossen, das jetzt durch den Ausschuss geht“, sagt Hardenberg.
Wirtschaftlich arbeiten
Der Landkreis Cloppenburg hat ein Förderprogramm für Kunstrasenplätze, das gewöhnlich 40 Prozent der Kosten übernimmt. Doch ein Neubau kostet rund 750.000 Euro. Daher hat der Rat der Stadt Friesoythe im Frühsommer ebenfalls eine Förderung aufgelegt: Sie will 55 Prozent der Kosten (maximal 412.500 Euro) übernehmen. Das bedeutet aber immer noch, dass die Vereine selbst pro Platz 37.500 Euro aufbringen müssen.
Finanzplanerisch sieht sich der SV Altenoythe schon jetzt gut aufgestellt, will aber noch mehr: „Wir sind ja mittlerweile ein Unternehmen und wollen den Verein auch so führen“, sagt Pape. „Das hat uns auch durch die Coronazeit geholfen.“ Geplant sei, einen Wirtschaftsausschuss zu gründen, um die Arbeit an solchen Zukunftsprojekten auf mehr Personen zu verteilen. Derzeit gehe es darum, die Kosten für die Sanierungen und den Ausbau wieder reinzuholen. Sehr gut werde bereits der neue Gymnastikraum angenommen, berichteten Hardenberg und Pape. Derzeit werden acht Kurse angeboten von denen sechs ausgebucht sind. Weitere Angebote sollen folgen. Um in den kommenden Jahren die günstigen Mitgliederbeiträge zu halten, müssten der neue Raum noch besser ausgelastet werden.
Guter Zuspruch
Als einen der inhaltlichen Schwerpunkte sieht der Vorstand für die kommenden Jahre die Jugendarbeit. Alle Fußballmannschaften seien besetzt, auch im Völkerball stellt der SV Altenoythe derzeit vier Jugendmannschaften. Beim Kinderturnen sind bis zu 60 Kinder. Aber es gebe auch neue Ideen für Kinder und Jugendliche, deuten die Verantwortlichen an. Diese sollen den Mitgliedern bei der Generalversammlung vorgestellt werden.
