Lastrup - Dass die Grundschule Lastrup über keine freien Unterrichtsräume verfügt, wissen die Verantwortlichen schon länger. Bei der Abfrage der aktuellen Schülerzahlen am 19. Mai musste man aber feststellen, dass zum Schuljahr 22/23 zwei Unterrichtsräume fehlen. Mit nur einem fehlenden Raum, für den schon ein Container als Ersatz geordert worden war, hatte man gerechnet.
„Eigentlich ist es eine erfreuliche Entwicklung. Wir schaffen neue Baugebiete, nun kommen auch die Kinder in die Schule. In zwei Jahrgängen werden wir im nächsten Schuljahr bereits vierzügig sein, so dass die Schüler der Astrid-Lindgren-Grundschule dann in 13 statt bisher in elf Klassen unterrichtet werden“, sah Bürgermeister Michael Kramer die Entwicklung positiv. Bereits zuvor hatte man einen Container für das neue Schuljahr bestellt – nun werden es zwei, wie der Schulausschuss in seiner jüngsten Sitzung zum Beschluss empfahl.
Aufgestellt werden sollen und können die Container nur an der Südseite des Schulgebäudes. Für sie muss ein kleiner Teil des Grünstreifens weichen. Das soll in den Sommerferien geschehen.
Zudem soll ein Ingenieurbüro ein Screening für Photovoltaik-Anlagen auf den Dachflächen der Schulen und Kindergärten der Gemeinde vornehmen. „Wir wollen die Energieversorgung der gemeindlichen Liegenschaften umweltfreundlicher und effizienter machen. Vor allem die Schulen haben einen hohen Energieverbrauch, die bei steigenden Strompreisen hohe Kosten verursachen“, machte Kramer deutlich und griff hier einen Vorschlag des Schulhausmeisters Günter Bäker auf. Auf Vorschlag von CDU-Sprecher Felix Klugmann soll der Plan des Screenings auch auf die Dorfgemeinschaftshäuser und weitere Liegenschaften der Kommune ausgeweitet werden.
