Barßel - Zu einer neuen Seeterrasse am Hafen gehört das Wasser. Ein wenig geweihtes Wasser bekam die neue Attraktion am Bootshafen in Barßel nun von der Pastoralreferentin der katholischen Kirchengemeinde Barßel Alexandra Imholte bei der feierlichen Einweihung des neuen touristischen Anziehungspunktes ab. Dazu begrüßte Bürgermeister Nils Anhuth (parteilos) zahlreiche Gäste. Die hatten es sich zum Teil auf der Terrasse mit Stühlen und Sonnenschirmen gemütlich gemacht.
Ministerin sendet Grüße
Gerne hätte Anhuth auch Wiebke Osigus (SPD), niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und regionale Entwicklung, begrüßt. Leider konnte die gebürtige Auricherin wegen anderer Termine nicht kommen. „Sie hat uns aber ausrichten lassen, dass sie begeistert darüber ist, was wir Tolles mit den Fördermitteln geschaffen haben“, erklärte der Bürgermeister. Es kamen Mittel aus dem Förderprogramm „Perspektive Innenstadt“ zum Zuge. Insgesamt wurde die Maßnahme mit 355.000 Euro gefördert – die Baukosten betrugen 510.000 Euro. Die Terrasse beinhaltet eine Trägerkonstruktion, die mit Holz beplankt ist, eine Sitzreling, wetterfeste Stühle sowie Abstellmöglichkeiten. Zudem wurden eine neue Promenade und ein Pavillon geschaffen sowie barrierefreie Zugänge.
Den kirchlichen Segen zur Einweihung der Seeterrasse am Hafen in Barßel gab es von Pastoralreferentin Alexandra Imholte. Foto: Hans Passmann
Die Einweihung der neuen Erholungsfläche am Hafen nutzte die Gemeinde Barßel auch, um die diesjährigen Gewinnerinnen und Gewinner der dritten Auflage der Aktion „Stadtradeln“ auszuzeichnen. Insgesamt machten 556 Radler und 43 Teams mit. Sie fuhren 155.553 Kilometer mit dem Rad. „Im Vergleich zu 2022 sind die Radler in diesem Jahr fast 25.000 Kilometer mehr gefahren. Wir haben mehr Kilometer als die Stadt Friesoythe erradelt. Noch 1974 Kilometer mehr und wir hätten so viele Kilometer wie die Kreisstadt Cloppenburg geschafft“, freute sich Anhuth.
Manfred Pahlke radelt erfolgreich
Komplett auf sein Auto hatte „Stadtradel-Star“ Jannes Imholte verzichtet. Für drei Wochen hatte er seinen Führerschein beim Bürgermeister abgegeben und fuhr alle Strecken mit dem Rad. Bei den Gruppen bis zehn Personen hat der Reha-Sportverein mit 4614 Kilometer die Nase vorne. Ab elf Personen war es der Barßeler Ruderverein mit 15.054 Kilometern. Pro Kopf radelte das Team Fürup mit 1074 Kilometer auf den ersten Platz. Manfred Pahlke radelte als Einzelperson mit 2425 Kilometern auf den ersten Rang. Als bestes Newcomer-Team mit 4433 Kilometern wurden die Pfadfinder St. Franziskus geehrt. Das beste Foto von den Gruppen hatte die Schützengilde Barßel geschossen.
