Das Lehrerzimmer – man hat es als Schüler zwar schon mal gesehen oder mal reingeschaut. Doch das Betreten dieses Sanktuariums für Lehrpersonen war strengstens untersagt. Doch zehn Jahre nach dem Abitur war das Lehrerzimmer für die Schüler des Abi-Jahrgangs 2007 endlich offen. Am Samstag trafen sich rund 40 ehemalige Schüler des Albertus-Magnus-Gymnasiums (AMG) Friesoythe wieder, um sich zehn Jahre nach der Schulzeit wiederzutreffen.
Im Lehrerzimmer erwartete der stellvertretende Schulleiter Heinrich Stolte die Schüler, um ihnen ihre Abiturklausuren von 2007 auszuhändigen. Stolte konnte sich an einige Schüler noch gut erinnern und berichtete dem Jahrgang, dass sich auch einiges im Kollegium des AMG in den vergangenen Jahren getan hat. Im Anschluss führte Stolte die Teilnehmer des Treffens durch die Schule. Ob im Olymp, im alten Musiksaal oder in der Physiksammlung. Viel hat sich noch nicht verändert – alte Klassenräume wurden wiedererkannt. Nur bei den Tafeln hat sich etwas getan – Smart- und Whiteboards sowie Dokumentenscanner gab es 2007 noch nicht am Friesoyther Gymnasium.
Nach dem Treffen an der Schule ging es in Bösel weiter. Im Saal der Gaststätte Bley an der Industriestraße wurde das Wiedersehen bis in die frühen Morgenstunden kräftig gefeiert. Zur Freude der ehemaligen Schüler sogar eine Stunde länger – dank der Zeitumstellung. Organisiert wurde das Treffen von Maria Norrenbrock und Sarah Leser.
Die diesjährige Messdienerfreizeit der Kirchengemeinde St. Prosper Gehlenberg fand auf dem Hof Beel in Oberlangen statt. In Anlehnung an die Bibel lautete das Thema „Tatort oder Tatobi“. So fand am jedem Vormittag rund um das Thema die Katechese statt. Die Teilnehmer lernten dabei spielerisch die biblischen Erzählungen von Kain und Abel sowie vom barmherzigen Samariter kennen. Während eines Programmpunktes verwandelte sich das dortige Wohnheim kurzerhand in ein Polizeikommissariat.
Die Kinder waren gefordert, einen Mord aufzuklären. Dabei gerieten sie sogar selber unter Verdacht. So wurde ein Zusammenhang zur Bibel hergestellt. Im Mittelpunkt standen vor allem die Motive Neid und Eifersucht. Das Gleichnis des barmherzigen Samariters, der einem verletzten Reisenden zu Hilfe kam, wurde ebenfalls spielerisch dargestellt. Hierbei stand die Nächstenliebe im Vordergrund.
Nachmittags waren bei den Messdienern häufig Fußball und Völkerball angesagt, auch die Betreuer hatten abwechslungsreiche Spiele vorbereitet. Das Werwölfespiel, Apfelmedi, Schwarzer Peter und weitere Spiele waren bei den Kindern sehr beliebt. Große Spannung kam beim Nachtspiel auf. Die Messdiener mussten Aufgaben lösen, um ein Passwort zu finden. So konnten sie eine verschwundene Person retten.
Bei einem Ausflug nach Haren hatten sich die Betreuer verkleidet unter die dortige Bevölkerung gemischt. Aufgabe der Kinder war es, sie trotz der Verkleidungen zu entdecken. Selbst in der Innenstadt wurden die Betreuer unter vielen Menschen als Nonne, Touristen und Opa oder Oma erkannt.
Die Eltern waren zu Kaffee und Kuchen nach Oberlangen eingeladen. Dort wurde auch ein kleines Jubiläum gefeiert. Gemeindereferentin Ingrid Hermes war zum zehnten Mal dabei. Ein Gottesdienst mit Pater Johny durfte auch nicht fehlen. Am Abschlussabend wurden allerdings noch einmal Spiele gespielt.
Mysteriöse Gestalten trafen sich vor Kurzem im Soesteheim in Friesoythe. Dort fand nämlich die Krimi-Freizeit der evangelischen Jugend statt. 21 Teilnehmer waren auf der Suche nach zwei Mördern, die sich unter ihnen verborgen hatten. Gespielt wurde in verschiedenen Spielphasen, teilweise auch in der Nacht im Wald. In Gewandung arbeiteten sich die Spieler durch die Zimmer, in denen sie Informationen finden und Gespräche führen konnten, bis tatsächlich die Verräter entlarvt werden konnten. Neben dem Spiel erlebten die Teilnehmer schöne gemeinschaftliche Abende, zum Beispiel am Lagerfeuer. Zudem gab es an jedem Morgen eine Andacht. Die Teilnehmer zeigten sich von der Krimi-Freizeit allesamt sehr begeistert.
Vor 35 Jahren begann Martin Kessens mit Vorträgen zum Gedächtnistraining. Den ersten Vortrag hielt er damals vor den Landfrauen Friesoythe. Bald geht Kessens in den Ruhestand, vorher war er allerdings noch einmal bei den Landfrauen zu Gast. Diesmal mit seinem Mitmachvortrag „Top im Kopf“. In der Zwischenzeit hat Kessens seine Vorträge durch Fortbildungen und neue Ideen ausgebaut und auch viele andere Landfrauen informiert. So waren die Friesoyther sehr gespannt, was sie denn diesmal erwarten würde.
Der Vortrag bot viele interessante Informationen zum Gedächtnis, angefangen von der Frage, wie schwer das Gehirn überhaupt und welches größer sei, das der Männer oder der Frauen. Zudem gab es einige praktische Übungen: Zähneputzen mit links, auf einem Bein stehen, einen anderen Weg zum Bäcker oder zur Arbeit einschlagen. Kleine Tricks, wie den Namen zu wiederholen, wenn sich jemand vorstellt, oder wie Tätigkeiten laut auszusprechen (ich lege den Schlüssel in die zweite Schublade): es gab allerlei tolle Ideen und Informationen. Diese probierten die Landfrauen direkt mit sehr viel Freude und Spaß aus. Das ein oder andere werden sie auch in Zukunft in ihren Alltag einfließen lassen.
