Insgesamt 45 Auszubildende und fünf Jahrespraktikanten, unter ihnen Vera Meiners, Christoph Müller, Pascal Wieborg und Julia Dänekas, haben am 1. August ihre Ausbildung beziehungsweise ihr Jahrespraktikum bei der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO), Regionaldirektion Friesoythe, begonnen. Die Sparkasse bildet insgesamt 135 junge Leute aus. Dabei ist das Abitur für die Ausbildung bei der LzO nicht zwingend erforderlich – in diesem Jahr sind zwölf der 45 neuen Auszubildenden Realschüler.
In ihrer Ausbildungszeit, die je nach Schulabschluss zweieinhalb beziehungsweise drei Jahre dauert, durchlaufen die neuen „LzOler“ alle Aufgabenbereiche des Hauses, sowohl im Privat- und Firmenkundengeschäft als auch im Versicherungs- und Immobiliengeschäft. Darüber hinaus ergänzen Hospitationen das Ausbildungsprogramm. Joachim Stuke, Leiter Privatkunden der Regionaldirektion Frie-soythe, und Frank Naber, Leiter Firmenkunden der Regionaldirektion, begrüßten die neuen „LzOler“.
Auch bei der Leoni Special Cables GmbH starteten acht neue Auszubildende ihre Lehre zum 1. August in Friesoythe. Im technischen Bereich absolvieren Kevin Bensch und Stefan Afanasiew ihre Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer, Lukas Hagedorn und John Block zum Industriemechaniker sowie Daniel Winner und Tim Lampe zum Elektroniker für Betriebstechnik. Karina Bokow und Olga Holzmann erlernen den Beruf der Industriekauffrau mit Zusatzqualifikation.
Unter dem Motto „dem Alltagstrott entfliehen und sich eine kleine Auszeit nehmen“ stand nun für die Landfrauen aus Gehlenberg Neuvrees und Hilkenbrook eine Tagesfahrt an. Es hatten sich so viele Frauen angemeldet, dass die 1. Vorsitzende Maria Bruns sogar einen zweiten Reisebus chartern musste, damit auch alle mitfahren konnten, so die Landfrauen.
Bei gutem Wetter starteten 88 Landfrauen bei Sonnenschein in das Nachbarland Niederlande. Nach einem Stopp für ein reichhaltiges Frühstück wurde die Stadt Appingedam mit den „hängenden Küchen“ besucht.
Während einer Grachtenfahrt mit Fremdenführer konnten die Häuserblöcke an der Gracht „Dansterdiep“ mit ihren kleinen dem Wasser zugewandten Gärten und den angebauten Küchen, die aus Platzmangel seinerzeit an die Häuser über dem Wasser hängend angebaut wurden, besichtigt werden.
Auch in der Stadt hatten die Fremdenführer den Landfrauen einiges zu zeigen und zu berichten, etwa von der Entstehung d er heute 12 000 Einwohner großen Stadt und der Nikolaikirche. Bei der Besichtigung trauten sich sogar einige Mutige bis unter das Gebälk des Dachbodens. Von dort aus konnten sie das Gewölbe der Kirche von oben betrachten.
Nach der Führung und einem Stadtbummel ging es weiter nach Oostwold (Gemeinde Windschoten) zu dem Privatgarten Tuinfleur. Hier stärkte man sich zunächst mit Kaffee und Kuchen, bevor das 5000 Quadratmeter große und in zehn Gartenzimmer geteilte Gelände durchwandert und besichtigt wurde.
Viele Anregungen für den eigenen Garten wurden von den Landfrauen mitgenommen. Schließlich klang der Tag mit einem Abendessen mit Musikbegleitung aus.
