Ein sonniges Sommerwetter war der stetige Begleiter des Landfrauenvereins Bösel/Petersdorf, der zu einem dreitägigen Ausflug in das Weserbergland eingeladen hatte. Auf der Hinfahrt gab es einen Stopp in Hille. Hier wurden ein Kornbrennerei-Museum und ein Privatgarten besichtigt. Von 1721 bis 1990 wurde in Hille der Getreideüberschuss aus bäuerlichem Anbau zu flüssigem Korn veredelt, also zu Alkohol gebrannt. Mitte der 90er Jahre erfolgte die komplette Betriebsstilllegung. Danach drohte dem über 100-jährigen Brennereigebäude der Verfall und der Abriss. Für den Erhalt machten sich Mitglieder des Heimat- und Gartenbauvereins stark. Heute dient es als Museum.
Von hier aus ging es für die Böseler in die Rattenfängerstadt Hameln, wo auch übernachtet wurde. Hier warteten schon Gästeführer und Rattenfänger, die den Landfrauen die Sehenswürdigkeiten der Weserstadt zeigten.
Am zweiten Tag starteten die Teilnehmer zu einer Rundfahrt durch das Weserbergland. Besichtigt wurde die Ölmühle in der Ottensteiner Hochebene und Schloss Hämelschenburg. Viel zu sehen gab es in einem Museum für Landtechnik und Landarbeit.
Ein Abstecher führte nach Bad Pyrmont. Abends ließen sich die Landfrauen ein Grillbüffet an Bord eines Schiffes bei einer Weser-Rundfahrt schmecken. Der letzte Tag führte die Reisegruppe ins Schloss Bückeburg.
