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NWZonline.de Region Cloppenburg

Austausch und Spielplatz

16.05.2018

Um ihre Deutschkenntnisse zu verbessern und Land, Leute und den deutschen Schulunterricht kennenzulernen, haben sich acht Schülerinnen und Schüler vom Hermann Wesselink College im niederländischen Amstelveen auf den Weg nach Friesoythe gemacht. Im Rahmen eines Schüleraustausches sind sie von Montag bis diesen Donnerstag zu Gast an den Berufsbildenden Schulen (BBS) in Friesoythe. Am Hermann Wesselink College kann auch das Deutsche Sprachdiplom (Stufe II) erworben werden, welches als Nachweis der nötigen deutschen Sprachkenntnisse für ein Studium an einer Hochschule in Deutschland dient.

Die BBS-Schulleiterin Marlies Bornhorst-Paul begrüßte die niederländischen Schüler (Jahrgangsstufe elf) am Dienstagmittag ganz herzlich auf dem Schulhof am Standort Thüler Straße. „Ich freue mich sehr, dass der Schüleraustausch so wunderbar klappt“, sagte sie bei herrlichem Sonnenschein. Dieser erfolgreiche Austausch mit dem Beruflichen Gymnasium findet bereits zum vierten Mal statt.

„Ich freue mich darauf, viel Deutsch zu sprechen“, sagte die 16-jährige Niederländerin Eline van de Graaf, die am Dienstag bereits erste Unterrichtseindrücke an den BBS im Fach Wirtschaft sammeln konnte. „Der Unterricht ist hier nicht so streng wie bei uns“, schilderte sie.

Als Begleitung der niederländischen Schüler ist Deutschlehrer Alex Schoonemann mitgereist. Von den BBS Friesoythe betreuen Thorsten Haake (Lehrer für Wirtschaft, Mathematik und Niederländisch) und seine Kollegin Monika van den Hout den Schüleraustausch. „So ein Austausch bringt viel. Die Schüler werden dadurch ganz anders motiviert, eine andere Sprache zu lernen“, sagte Haake auch im Hinblick auf den Gegenbesuch der BBS-Schüler in Amstelveen (Vorort von Amsterdam), der im September stattfinden soll.

Die niederländischen Schüler sind bei Gastfamilien (BBS-Schüler) untergebracht. Nach ihrer Ankunft in Frie­soythe am Montagnachmittag gingen sie mit den BBS-Schülern zum Kennenlernen erst einmal bowlen. Nach dem Unterricht am Dienstagmorgen und einem Lunch fuhren die Schüler am Nachmittag nach Oldenburg, wo sie die Stadt erkundeten. Anschließend standen dort ein Kinobesuch („Die Verlegerin“) und ein leckeres Essen in einer Pizzeria auf dem Programm.

An diesem Mittwoch besuchen die niederländischen Schüler nach dem Unterricht die Soziale Arbeitsstätte des Caritas-Vereins in Altenoythe, ehe am Nachmittag in Frie­soythe eine Schnitzeljagd auf sie wartet. Mit einem Abschlussgrillen klingt der Tag gemütlich aus. Donnerstagvormittag geht es für die Schüler dann per Bus zurück in die Niederlande.

Den öffentlichen Spielplatz an der Thüler Kirchstraße in Thüle möchte Ralf Blazejak zusammen mit Eltern und weiteren Mitstreitern der Thüler Spielplatzgemeinschaft wieder auf Vordermann bringen. „Wir haben dazu von der Stadt grünes Licht bekommen. Auch hat man uns im Rathaus die Unterstützung für das Vorhaben zugesagt“, so Blazejak.

Über 40 Jahre gibt es den Spielplatz – und er ist in die Jahre gekommen. Insbesondere die Spielgeräte, sagt der Initiator der Aktion, aber auch die Hütte auf dem Spielplatzgelände. Diese soll nach der Vorstellung von Blazejak dem Erdboden gleich gemacht und dafür eine neue aufgebaut werden. „Vor etwa drei Wochen hat es auch eine Prüfung durch den Landkreis Cloppenburg gegeben und die haben keine Bedenken gegen das Vorhaben“, so Blazejak. Er ist sich bewusst, dass für die Sanierung des Spielplatzes eine Menge Arbeit auf die Eltern und freiwilligen Helfer zukommt. Doch Blazejak ist sehr zuversichtlich, dass das Vorhaben gelingen wird. Der Startschuss für die Sanierung ist am Dienstag erfolgt.

Im Laufe des Jahres sollen dann nach und nach die Spielgeräte aufgestellt werden. „Man wundert sich schon, was die Spielgeräte im Einzelnen kosten“, sagt der 41-jährige Thüler. Daher seien natürlich Eigenleistungen gefragt und man sei auf Sponsoren und Spenden angewiesen. Den Anfang der Spenden machte jetzt der Abi-Jahrgang 1988 des Albertus-Magnus-Gymnasiums (AMG) in Friesoythe, der sich 30 Jahre nach dem Abitur zur Wiedersehensfeier traf. Die Ehemaligen überreichten der Spielplatzgemeinschaft eine Spende von 600 Euro für die Spielplatz-Neugestaltung.

„Wir haben das Wiedersehen der ehemaligen Abiturienten nicht im Saal, sondern bei mir im Garten gefeiert und das hat guten Zuspruch gefunden“, sagte Hermann-Gerd Roter bei der Scheckübergabe. Das Organisationsteam der 30-Jahre-Abitur-Fete habe sich dann entschlossen, den Reinerlös für einen guten Zweck zu spenden, „und da fiel die Entscheidung auf das Spielplatzprojekt von Ralf Blazejak“, so die drei Ehemaligen Hermann-Gerd Roter, Ursula Pahlke und Johannes Brunemund.

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