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NWZonline.de Region Cloppenburg

Azubis in Südafrika

10.07.2019

Am Kap der Guten Hoffnung haben jetzt vier Schüler der Berufsbildenden Schulen am Museumsdorf Cloppenburg einen Teil ihrer Ausbildung zu Industriekaufleuten absolviert. Einen Monat verbrachten Lisa Kordes (Remmers Löningen), Elisa Meirose (Danish Crown Essen), Janek Stagge (Berentzen-Gruppe Haselünne) und Lars Eilers (Graepel Löningen) in East London (Südafrika).

In Betrieben lernten die Auszubildenden kaufmännische Tätigkeiten im Einkauf, Verkauf und der Materialwirtschaft kennen. Außerdem gewannen sie Einblick in die südafrikanische Arbeitswelt und verbesserten gleichzeitig ihre Englischkenntnisse.

Die Partnerschule „MSC College“ der BBS am Museumsdorf hatte die Berufsschüler während eines Austausches in Unternehmen im Industriegebiet von East London untergebracht. Dabei handelt es sich um deutsch-südafrikanische Partnerunternehmen, die als Zulieferer für die Automobilindustrie tätig sind.

Zusätzlich durften die Auszubildenden Land und Leute kennenlernen. So stand zum Beispiel eine mehrtägige Exkursion nach Kapstadt auf dem Programm: Die Schüler bestaunten Elefanten, Löwen und Giraffen im Inkwenkwezi Wildreservat.

In der ersten Woche ihres Südafrikaaufenthaltes wurden die Berufsschüler durch ihre Lehrkräfte Kerstin Stevens und Folker Arndt begleitet. Die beiden nutzten die Zeit, um einen Workshop für die Lehrkräfte des südafrikanischen Partnercolleges MSC in East London durchführen. Die Fortbildung zum Thema digitale Unterrichtsmethoden beinhaltete unter anderem den Umgang mit Programmen und Apps zum sogenannten „Distanzlernen“.

Der Auslandsaufenthalt der Berufsschüler ist ein Qualifikationsbaustein des Ausbildungsprogramms „Ausbildung.Plus“. Dieses Programm richtet sich an leistungsstarke Auszubildende in den Bereichen Industriekaufleute und Groß- und Außenhandelskaufleute. Neben dem vierwöchigen Auslandsaufenthalt gehören zu der Zusatzqualifikation die Ausbildung zum „Geprüften Wirtschaftsfachwirt“ sowie die Ausbildereignungsprüfung. Außerdem bietet die Schule weitere Kurse zu Spezialthemen an.

Zusätzliche Klasse

Mit der Einrichtung einer weiteren Klasse der Berufsfachschule „Sozialpädagogischer Assistent“ zum Schuljahr 2019/2020 reagieren die BBS am Museumsdorf auf den Fachkräftemangel in der Kinderbetreuung und -erziehung.

Zu den bestehenden beiden Klassen haben die BBS eine weitere Klasse mit Quereinsteigern eingerichtet. Insgesamt wurden 71 neue Schülerinnen eingeschult. Zusammen mit den Schülern der Oberstufe werden im Schuljahr 2019/2020 damit 120 Schülerinnen ausgebildet. Dies ist ein neuer Ausbildungsrekord der Schule.

Mit dem Inkrafttreten des Kinderförderungsgesetz zum 1. August 2013 haben Kinder unter drei Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz in einer Kindertageseinrichtung oder in der Tagespflege. Entsprechend wurden in den vergangenen Jahren die Einrichtungen zur Kinderbetreuung ausgebaut. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg die Zahl der betreuten Kinder zwischen 2008 und 2017 um 481 000 auf 3,5 Millionen. Gewachsen ist damit auch der Bedarf an qualifizierten Fachkräften in der Kinderbetreuung und -erziehung.

Die Berufsfachschule „Sozialpädagogischer Assistent“ qualifiziert Schüler die sozialpädagogische Arbeit der Erzieher/-innen in Tagesstätten für Kinder zu unterstützen. Sie tragen in den Einrichtungen bzw. Gruppen Teilverantwortung und arbeiten als Zweitkräfte eng mit den Erziehern/-innen zusammen.

Die Berufsfachschule dauert zwei Jahre. Während des Bildungsganges wird eine praktische Ausbildung in den Kindergärten des Landkreises Cloppenburg von insgesamt 840 Zeitstunden durchgeführt. Diese Ausbildung ist schulbegleitend organisiert: drei Tage Schule und zwei Tage Praxis.

Wer das Berufsziel Erzieher hat, muss zunächst diese Berufsfachschule erfolgreich abschließen. Anschließend kann dann die Fachschule Sozialpädagogik besucht werden. Der erfolgreiche Abschluss dieser Berufsfachschule berechtigt zur Führung der Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfter Sozialpädagogische Assistent“. Er ist berufsqualifizierend und stellt gleichzeitig die Aufnahmevoraussetzung für die Fachschule Sozialpädagogik dar.

Die sehr guten Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt spiegeln sich auch im Anstieg der Bewerberzahlen für diese Ausbildung wider, erklärt die Abteilungsleiterin Maria Witte. Die Schule würde dem gern Rechnung tragen, indem sie weitere Klassen einrichtet. Derzeit stoßen die BBS aber hinsichtlich personeller und räumlicher Kapazitäten an ihre Grenzen.

Streicherkonzert

Einen gelungenen Abend haben die Streicherklassen des Cloppenburger Gymnasiums Liebfrauenschule ihrem Publikum mit ihrem Sommerkonzert bereitet. Mit dem „Can Can“, „My heart will go on“ (Filmmusik Titanic) und „Vois sur ton chemin“ (Filmmusik „Die Kinder des M. Matthieu) eröffneten die Musiker den Abend. Mit seinem Akkordeon gab Julius Recht die Stücke „Sram Sram“ und „Heute hier, morgen dort“ zum Besten. Die Jahrgänge sechs und acht zeigten daraufhin mit der „Huckup-Suite“ ihr Können.

Nicht nur musikalisch wurde Abwechslungsreiches geboten. Auch mehrere Einlagen des WPK Plattdüütsch aus dem Jahrgang acht sorgten für gute Laune beim Publikum.

Das Konzert der Bläserklasse fand ebenfalls großen Anklang. Unter der Leitung von Alexandra Buschermöhle, Jörg Pape und Dr. Martin Weber präsentierten die Musiker ihr Repertoire von klassisch bis poppig.

Ein weiteres stimmungsvolles Konzert boten die Schulband und die Big Band ihren Zuhörern. Die Big Band, bestehend aus Sängerinnen sowie Instrumentalisten (Keyboard, Gitarre, Bass, Schlagzeug, Querflöte, Trompete, Horn, Saxofon), zeigte mit Songs von Adele, den Beatles und Bon Jovi, was sie im Laufe des vergangenen Jahres gemeinsam unter der Leitung von Jörg Pape erarbeitet hatten. „Flashdance – What a Feeling“ regte das Publikum sogar zum Tanzen an.

Die Schulband spielte unter der Leitung von Alexandra Büschermöhle mit „There’s nothing holding me back“ und „Counting stars“ moderne Songs. Hauke Krause gab mit einem selbst komponierten Schlagzeugsolo sein Können zum Besten. Den Abschluss des Konzerts gestaltete die Lehrerband mit zwei Stücken.

Musical aufgeführt

Das Musical „Die Schule ist aus!“ von Uli Führe hat der Jahrgangschor der zweiten Klassen an der Wallschule in Zusammenarbeit mit der Kooperationsklasse des Vincenzhauses aufgeführt. Das Musical besingt Kinder in den Sommerferien, die am See zelten und vermeintliche Wassergeister mit Luftgeistern in Form von aufblasbaren Wasserspielzeugen besänftigen. Zwei der Lieder wurden in Gebärdensprache übersetzt und die Proben, die seit Januar stattgefunden haben, haben das Gemeinschaftsgefühl zwischen den Kindern positiv gestärkt.

Kita-Sommerfest

Zum Sommerfest hatte die Kita Schatzkiste alle Kinder mit ihren Familien sowie die Nachbarn der Einrichtung an der Dechant-Brust-Straße eingeladen.

Eine Aufführung der Kinder eröffnete stimmungsvoll das Fest. Bei strahlendem Sonnenschein konnten anschließend die verschiedenen Stationen auf dem Kita-Gelände entdeckt werden. Die Kinder ließen sich als Piraten und Prinzessinnen schminken und eroberten gemeinsam die Hüpfburg. Passend zum Namen der Kindertagesstätte „Schatzkiste“, waren zahlreiche Schätze im Sandkasten versteckt, die durch Graben mit Händen und Schaufeln hervorgeholt werden konnten.

Die Erwachsenen nutzten die Gelegenheit, um sich bei Kaffee und Kuchen in der Mensa der Grundschule St. Andreas auszutauschen. Bei den warmen Temperaturen sorgten zudem Wasserspiele und kühle Getränke für eine Erfrischung für Jung und Alt.

Als Erinnerung an den erlebnisreichen Tag konnten die Kinder eine Fliese bunt anmalen und mit nach Hause nehmen.

Medienabhängigkeit

In den vergangenen Jahren ist das Thema „Medienabhängigkeit“ in den öffentlichen Fokus gerückt: Das bundesweite Präventionsprojekt „Net-Piloten“ ist nun von Katharina Deeken von der Cloppenburger Fachstelle für Suchtprävention Stiftung Edith Stein, am Clemens-August-Gymnasium organisiert worden.

Das bedeutet konkret, dass Jugendliche zum Thema „Verantwortungsvoller Konsum von Smartphone und Co.“ geschult werden, um anschließend selbstständig in jüngeren Jahrgängen Workshops zu organisieren. Ziel ist es, durch diesen Peer-to-Peer-Ansatz ohne den „erwachsenen Zeigefinger“ ein medienkompetentes Miteinander zu fördern. Bereits früh sollen Kinder und Jugendliche für einen verantwortungsvollen Konsum sensibilisiert werden, wodurch problematischem Medienkonsum zuvorgekommen werden soll. Eltern partizipieren aktiv an diesem Prozess durch themenspezifische Elternabende. Neben einem positiven Einfluss auf das Schulklima trägt das Projekt auch zu einer suchtpräventiven Atmosphäre im Schul- und Familienalltag bei

20 CAG-Schüler sowie drei Lehrkräfte wurden in einer intensiven Schulung von insgesamt 20 Stunden ausgebildet. Die neuen Net-Piloten führen im Laufe des kommenden Schuljahres Workshops mit Schülern des sechsten Jahrgangs durch. Sie vermitteln den Jüngeren einen verantwortungsbewussten Umgang mit Medien und klären über Risiken und Wirkungen rund um Computerspiele und Internetangebote auf.

„Das Angebot trifft auf einen Bedarf, der an unserer Schule immer wichtiger geworden ist“, betont Bärbel Bröring, fortgebildete Lehrerin am CAG und eine von drei Betreuerinnen der Net-Piloten vor Ort.

Weitere Infos sind zu finden unter www.ins-Netz-gehen.de

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