Ehrungen dieser Art wird es nicht mehr viele geben: Bösels Bürgermeister Gerhard Höffmann ist so etwas wie ein Dinosaurier der Stadt- und Gemeindeoberhäupter in Niedersachsen. 25 Jahre lang macht er den Job, und er ist einer der letzten, die das ehrenamtlich tun. Für das ganz besondere Jubiläum, das – wie berichtet – am vergangenen Freitag würdig im Böseler Heimathaus begangen wurde, erhielt Höffmann vom Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund mit der Goldenen Ehrennadel dessen höchste Auszeichnung. Ehrenamtlicher Bürgermeister zu sein, bedeute eine der höchsten Verantwortlichkeiten, die die Gesellschaft im Ehrenamt überhaupt kenne, sagte der Vizepräsident des Städte- und Gemeindebundes, Lohnes Bürgermeister Hans Georg Niesel. Menschen wie Höffmann seien aufgrund ihres langjährigen unermüdlichen

Einsatzes Vorbilder für alle. Ähnlich sehen das auch die Vertreter der vier Fraktionen des Böseler Gemeinderates. Insofern überraschte es nicht, dass Reinhard Lanfer, stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender, für alle Fraktionen sprach und Lob für den Bürgermeister und dessen ausgleichenden Pragmatismus parat hatte.

Eine Überraschung gab es in der vergangenen Woche bei der Generalversammlung der DJK Bösel für Elisabeth van Zadel. Für ihre langjährige Tätigkeit gab es das DJK Ehrenzeichen in Gold. Diese Auszeichnung ist bislang nur vier Böselern zugekommen. Seit 1981 ist van Zadel Vereinsmitglied. Aktiv in Tanzgruppen, Mutter-Kind- und Sportgruppen ist sie seit 1982. Ab 1983 gehörte sie als Sportwartin dem Vorstand an. 1995 bis 2003 war sie zweite Vorsitzende. „Sie hat sehr viel bei uns bewegt“, hob Ehrenvorsitzender Franz Seppel in seiner Laudatio hervor. Kürzlich hatte sie die Leitung der Kinderturngruppe abgegeben. Sie will demnächst eine Frauenlaufgruppe aufbauen. „Sie ist einmalig als Vorbild in der DJK“, so Seppel. Geehrt wurden außerdem für 40-jährige Mitgliedschaft Martin Meinerling

und Franz Niemöller. Die Ehrungen aus gleichem Anlass für Aloys Raker, Gerhard Raker und Helmut Stoff werden demnächst nachgeholt. Jeweils 25 Jahre sind Birgit Gröber und Marlies Jöring Mitglied bei der DJK Bösel. Für besondere Verdienste im Verein wurden mit der DJK-Bösel-Nadel in Bronze Egon Cavier, Edith Niemöller und Ursula Schmolke

geehrt. Die Nadel in Silber gab es für Christa Tönjes und Georg Mühlsteff.

Gute Ideen sind bei der DJK offenbar stets da, wenn man sie braucht. Jeden Donnerstag trifft sich seit kurzem eine Step-Aerobic Gruppe im Clubraum der Turnhalle in Bösel, um ihren Sport zu treiben. Doch der Raum ist nicht gerade groß, und für die akrobatischen Übungen braucht man Platz. Da hatte Sportwartin Ulla Kleymann bei der Generalversammlung eine spontane Idee: „Warum nehmen wir nicht den Sitzungssaal im Rathaus?“, so Kleymann. Gegen Unterhaltung werden die Ratsmitglieder kaum etwas einzuwenden haben. Ob sie allerdings vor jeder Sitzung erst mal Turnmatten schleppen wollen? Und an einen Schwingboden hat der Architekt bei der Konzipierung des Ratssaals vermutlich auch nicht gedacht.

Da staunte Joop van Warmerdam aus Edewechterdamm nicht schlecht. Zu seinem 40. Geburtstag machten ihm seine Nachbarn vom Erikaweg eine besondere Überraschung. Sie bastelten dem Inhaber einer Firma für Bagger- und Pflasterarbeiten einen maßstabgetreuen Minibagger und stellten das Gefährt aus Spanplatte vergangene Woche für alle sichtbar im Garten auf. Das Schild wurde standesgemäß mit einem Tieflader angeliefert. „Meine Nachbarn sind schon ein wenig verrückt“, schwärmte der Jubilar vom Einfallsreichtum der sieben Nachbarfamilien. An mehreren Abenden wurde an dem Geschenk gebastelt. Van Warmerdam ahnte im Vorfeld schon, dass seine Nachbarn etwas planten. „Er war sehr neugierig und hat sogar unsere Kinder ausgefragt“, berichtet Nachbarin Edith Wiza.

Da auch von den jüngsten Straßenbewohnern nichts in Erfahrung gebracht werden konnte, war die Freude des gebürtigen Niederländers um so größer. „Der Bagger bleibt für die Ewigkeit und erhält einen Ehrenplatz“, so van Warmerdam. Bei seiner Nachbarschaft bedankte er sich mit einer großen Geburtstagsparty.

Eine Auszubildende bei einem Böseler Möbelhersteller musste vor kurzem feststellen, dass einige Arbeiten oftmals unbelohnt bleiben. Pflichtbewusst fing sie an, die Blumen des Büros zu gießen. Ihr Vorgesetzter nahm dies wohlwollend zur Kenntnis. Dennoch unterbrach er die Bemühungen seiner jungen Kollegin mit den Worten: „Plastikblumen müssen nicht gegossen werden.“

{ID}

7276318

{NAME}

TH_FLUST_5SP-A

{LEVEL NAME}

NWZ/CLOPPENBURG/FRIESOYTHE 3

{TITLE}

{Überschrift}

Bagger &

Blumen

{ID}

7276318

{NAME}

TH_FLUST_5SP-A

{LEVEL NAME}

NWZ/CLOPPENBURG/FRIESOYTHE 3

{IMAGEFILE}

/heprod/images/grafici/1/9/3//kol_Haselier_gefl.eps

{ID}

7276318

{NAME}

TH_FLUST_5SP-A

{LEVEL NAME}

NWZ/CLOPPENBURG/FRIESOYTHE 3

{IMAGEFILE}

/heprod/images/grafici/1/9/3//Gefluestertes_5.eps

{ID}

7276318

{NAME}

TH_FLUST_5SP-A

{LEVEL NAME}

NWZ/CLOPPENBURG/FRIESOYTHE 3