Barßel - In der IGS Barßel ist am vergangenen Freitag in der festlich geschmückten Aula der erste Jahrgang der Integrierten Gesamtschule (IGS) Barßel verabschiedet worden. 2015 wurde die IGS an der Schule eingeführt und ist zu einem Erfolgsmodell geworden, was die jetzigen Abschlüsse dokumentieren.
Von 89 Entlassschülern erhielten 27 den erweiterten Sekundarabschluss I, 43 Schülerinnen und Schüler bekamen den Realschulabschluss, sechs Mädchen und Jungen erhielten den Hauptschulabschluss und fünf ein Abgangszeugnis. „Am Ende eines kurvenreichen und manchmal auch steinigen Weges habt ihr den Abschluss geschafft. Ihr seid bereit für „die First Class, die den Abflug macht“, betonte Schulleiterin Simone Petzold in ihrer Begrüßung. Jeder Einzelne habe sein Bestes gegeben. Dabei mussten sich die Schüler auch noch mit dem neuen System der IGS zurechtfinden. „Und als ob das noch nicht schon aufregend genug war, mussten die Schülerinnen und Schüler sich auch noch mit dem Corona-Chaos auseinandersetzen“, so Petzold. Nun folge ein neuer spannender Lebensabschnitt. Sollte nicht sofort alles klappen, was man sich vorgenommen hat, dann dürfe man nicht aufgeben, sondern solle weiterkämpfen für die Träume und Ziele. „Das ist heute keine normale Schulentlassung. Das sieht man an den Rahmenbedingungen mit reduzierten Gästen oder dem Tragen des Mund-Nasen-Schutzes“, meinte Barßels Bürgermeister Nils Anhuth. „Aber gleichwohl ist es eine Premiere mit dem ersten Abschlussjahrgang der Barßeler IGS“, so Anhuth. Er sprach von „Pionieren“, die diese junge Schule in ihren Anfangsjahren mitgeprägt haben. „Ihr seid nicht nur am Ende der Zeit der IGS angelangt, sondern steht auch am Anfang eines neues Kapitels eures Lebens“, so Anhuth.
„Die Zeit ist reif, um zu gehen. Es war eine schöne Schulzeit, die wir gerne in Erinnerung behalten“, meinten die Klassensprecher Caroline Kufeld und Hennes Schütte.
