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Corona-PAndemie in bArßel Mitglieder halten die Treue

Hans Passmann

Barßel - Ob Sport-, Schützen-, Heimat- oder Verschönerungsverein. Alle leider unter der anhaltenden Corona-Pandemie. Damit verbunden ist auch die finanzielle Situation. Vielen fehlen die Einnahmen aus Veranstaltungen, wie dem Hafenfest, Weihnachtsmarkt oder der Sportwoche.

Zahlen konstant

Doch eine gute Nachricht gibt es: Während landesweit die Vereine mit sinkenden Mitgliederzahlen kämpfen, sieht es in der Gemeinde Barßel noch recht gut aus. Zwar ist überall das Vereinsleben zum Stillstand gekommen, aber es gibt kaum Austritte von Mitgliedern. Auf der anderen Seite aber auch keine Neueintritte. Das ergab eine Umfrage bei den Vereinen.

„Die konstante Zahl um die 465 Vereinsmitglieder macht uns in dieser schwierigen Zeit stolz“, sagt Joseph Imholte, zweiter Vorsitzender des Sport- und Turnvereins (STV) Barßel. Dennoch komme eines viel zu kurz: „das gemeinschaftliche Miteinander.“ Hygienekonzepte, Social Distancing, Kontaktlisten, Mund-Nase-Schutzbedeckung und Infektionszahlen bestimmen seit fast einem Jahr den Alltag. Sportlicher Wettkampf – Fehlanzeige. Das Sportgeschehen steht hinten an. „Wir haben nun das Jahr 2020 gemeistert. Ob gut oder nicht so gut, das muss die Zukunft zeigen“, so Imholte.

Bei der Schützengilde Barßel verlässt derzeit keine Kugel den Gewehrlauf. Sehr zum Bedauern der Sportschützen. „Derzeit haben wir bisher keine Vereinsaustritte zu verzeichnen“, sagt Kassenwart Andreas Bohnen. Dennoch hofft der STV, dass bald wieder ein normales Vereinsleben möglich sein wird.

Auch wenn bisher vieles wegen der Corona-Pandemie nicht möglich war, hat die Kolpingfamilie Harkebrügge versucht, kleine Aktionen durchzuführen. „Natürlich immer unter Beachtung der Hygienevorschriften“, sagt Hannelore Lücking von der Kolpingfamilie. Als Beispiele nennt sie die Paketaktion zu Weihnachten oder den „lebendigen Adventskalender“. Zudem hätten die Mitglieder einen kleinen Stern mit jeweils einem Spruch erhalten. „Wir hoffen, dass es bald ein persönliches Wiedersehen gibt“, so Lücking. Austritte gab es beim Harkebrügger Gesellenverein durch Corona nicht.

Auch nicht beim Aktiv-Kreis Harkebrügge. „Die Mitglieder halten uns die Treue, obwohl wir nichts machen konnten“, sagt der Vorsitzende Thomas Tangemann. Eigentlich war geplant, die Ortseingangsschilder zu erneuern. „Doch die Aktion ist leider zum Stillstand gekommen.“

Kurzcamper fehlen

Anders sieht es beim Orts- und Verschönerungsverein Elisabethfehn (OVE) aus: „Ich kann mir vorstellen, dass wir im ideellen Bereich einige Austritt zu verzeichnen haben. Das werden die jetzigen Bankeinzüge zeigen“, sagt Geschäftsführer Ludwig Juknat. Im wirtschaftlichen Bereich sei der OVE gut über die Runden gekommen. Auch Dank einiger neuer Dauercamper auf dem Campingplatz in Osterhausen. „Allerdings haben wir auch weniger Einnahmen zu verzeichnen. Es fehlen beispielsweise die Gelder aus dem Weihnachtsmarkt oder dem Riesenflohmarkt am Kanal durch Kurzcamper“, sagt Juknat.

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