Barßel - Im Erweiterungsbau an der Marienschule Barßel beherrschen derzeit im Inneren die Handwerker die Szenerie. Es wird gebohrt, geschraubt und gehämmert, was das Werkzeug hergibt. Dabei ist nach Auskunft der Gemeinde Barßel als Bauherr eigentlich keine Eile geboten. „Wir liegen voll im Soll. Die Arbeiten gehen zügig voran. Bis zum Sommer haben wir mit der Fertigstellung geplant. Aber die Lehrer und Schüler können viel früher in die neuen Räumlichkeiten einziehen“, sagt der zuständige Sachbearbeiter im Bauamt Markus Wiechmann.
Der für den Hochbau zuständige Sachbearbeiter geht davon aus, dass zwischen März und April alles fertig sein wird. „Derzeit werden die Deckenleuchten angebracht. Anschließend wird der Fußboden verlegt und dann können weitere Malerarbeiten folgen“, so Wiechmann weiter. Das Mobiliar für die einzelnen Räume sei bereits bestellt und müsse auch bald angeliefert werden. Was dann noch folge, seien die Außenanlagen.
Erforderlich ist der Anbau mit einer Grundfläche von rund 400 Quadratmetern geworden, damit in Zukunft an der Marienschule alle Facharbeitsräume barrierefrei angeboten werden können. Rund 1,1 Millionen Euro wird der Anbau kosten. Dafür nimmt die Gemeinde Barßel als Schulträger rund 400 000 Euro in die Hand. Der Rest kommt aus der Kreisschulbaukasse und dem Kommunalinvestitionsprogramm. Dazu kommen noch einmal 41 000 für Bestandsmaßnahmen.
Der Anbau in Richtung Friesoyther Straße ist zusammen mit der Schulleitung entwickelt worden. Der Erweiterungsbau erhält einen Gruppen- , Werk-, Unterrichts- sowie Differenzierungsraum für Gruppenarbeit. Weiterhin soll im Bestand eine behindertengerechte Toilette entstehen und der Fluchtweg im Obergeschoss ausgebaut werden. Außerdem sind eine Rampenerschließung und Arbeiten im Flurbereiche vorgesehen.
Der gesamte Anbau erhält zudem ein Satteldach. „Das wird so aufgetragen, dass zu einem späteren Zeitpunkt jederzeit ein weiterer Ausbau erfolgen kann“, erklärt Wiechmann. Der laufende Schulbetrieb ist durch den Anbau nicht gestört.
