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Straßenbau in Barßel Sanierung startet – Kaufleute verärgert

Carsten Bickschlag
Carsten Bickschlag Hans Passmann

Barßel - Auf Verkehrsbehinderungen müssen sich Verkehrsteilnehmer unmittelbar nach den Osterfeiertagen in der Ortschaft Barßel einstellen. Und das für rund drei Wochen. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Lingen saniert ab Dienstag, 6. April, Teilabschnitte der Landesstraßen 832 und 829, die durch den Ortskern verlaufen. Betroffen sind die Abschnitte von der Kreuzung Hauptstraße/Westmarkstraße in Barßelermoor bis zur Einmündung Lange/Ammerländer Straße inmitten der Barßeler City. Vorerst nicht von der Maßnahme berührt ist die Ammerländer Straße, die in einem zweiten Bauabschnitt saniert wird.

Die vorbereitenden Baumaßnahmen, wie das Aufstellen von mobilen Ampelanlagen sind bereits angelaufen. Ab Dienstag werden die Straßen voll gesperrt. Das Ein- und Ausfahren zu den Grundstücken sei nur nach Absprache mit dem Polier auf der Baustelle möglich, heißt es in einer Mitteilung der Niedersächsische Landesbehörde. Nicht betroffen sind Radfahrer und Fußgängern. Der Fuß- und Radweg kann weiter benutzt werden.

Zeitplan überrascht

Kritik am Zeitplan der Baumaßnahme kommt aus Richtung der Geschäftsleute. „Erst vor zwei Wochen durften die ersten Geschäfte endlich wieder öffnen und nun sperrt man direkt vor der Nase der Kaufleute die Straße“, ärgert sich Michael Niemeyer, Vorsitzender des Handels- und Gewerbevereins (HGV) Barßel. HGV-Mitglieder hätten sich bei ihm gemeldet und ihren Unmut geäußert. Zumal einige Anlieger erst am Donnerstag, andere bislang sogar überhaupt nicht Kenntnis über den Zeitplan der Straßensanierung bekamen. Diese Informationspolitik seitens der Landesbehörde könne Niemeyer nicht verstehen.

Der HGV-Vorsitzende appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, trotzdem weiterhin im Ort einkaufen zu gehen – auch wenn es eventuell mit einem längeren Fußweg verbunden sei.

Das wird gemacht

Was wird in der Ortsmitte überhaupt gemacht? Auf einer Länge von rund einem Kilometer wird die vorhandene Asphaltdecke um rund 4,5 Zentimeter abgefräst, die Fahrbahn gesäubert und anschließend wird eine neue Bitumendecke aufgetragen. Bevor das allerdings erfolgt, wird noch geschaut, ob es weitere Schäden an der Straße gibt.

Carsten Bickschlag
Carsten Bickschlag Redaktion Münsterland (Leitung Cloppenburg/Friesoythe)
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