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Wohnen Wo noch Pferde grasen, wird bald gebaut

Hans Passmann

Barßelermoor - Auf einer Fläche von rund neun Hektar an der Westmarkstraße in Barßelermoor sollten eigentlich schon Wohnhäuser gebaut werden. Wo bisher Pferde grasen, ist aber noch nichts von einem Baugebiet zu erkennen – weder Baustraßen noch ausgesteckte Wohngrundstücke. Lediglich einige Bäume sind bereits gefällt worden. Das war erforderlich, weil eine der beiden Zufahrten von der Westmarkstraße aus erfolgen soll. Und es muss vor dem 28. Februar erledigt sein.

70 Grundstücke

Verwirklicht wird das Projekt durch den privaten Vorhabenträger, der Spar- und Darlehnskasse Friesoythe. Etwa 70 Grundstücke sind für eine Wohnbebauung ausgewiesen. Den Bebauungsplan und den Flächennutzungsplan hat die Gemeinde Barßel schon längst auf den Weg gebracht. „Entsprechende erschließungs- und städtebauliche Verträge sind mit der Spadaka Friesoythe abgeschlossen worden“, sagt der Leiter des Bauamtes im Barßeler Rathaus, Hans Schulte.

Das sei erforderlich, denn sobald das Wohngebiet fertiggestellt sei, gehe das Straßenareal und die wasserwirtschaftlichen Flächen in das Eigentum der Gemeinde über. Dann sei die Kommune für die Unterhaltung zuständig.

Wohngrundstücke ab 500 Quadratmeter werden angeboten. Bauplätze sind zur Zeit in Barßel sehr begehrt. „Noch haben wir keinen Bauplatz verkauft. Aber es gibt schon genügend Interesse“, heißt es von Karl-Heinz Looschen, dem zuständigen Sachbearbeiter bei der Friesoyther Bank.

Preise werden ermittelt

Einige vorherige Eigentümer von Flächen im Baugebiet hätten sich beim Verkauf dieser Plätze vorbehalten. „Wir überlegen noch, ob wir womöglich noch einen Bauplatz opfern, um dort einen Spielplatz anzulegen. Im Bebauungsplan ist keiner vorgesehen“, sagt Looschen.

Der Bau eines möglichen Kindergartens im Baugebiet sei derzeit kein Thema mehr. Zu den möglichen Bauplatzpreisen könnte noch nichts gesagt werden. Eine Kostenermittlung erfolgt derzeit durch ein beauftragtes Ingenieurbüro. „Den Verkaufspreis können wir erst ermitteln, wenn die Kostenkalkulation endgültig auf dem Tisch liegt“, so Looschen. Er geht davon aus, dass im März mit dem Ausbau begonnen werden kann.

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