Bokelesch - Warum er Bauer ist? Darauf hat Simon eine ganz einfache Antwort. „Ich bin auf dem elterlichen Hof groß geworden, die Tiere waren immer da und dann war der Beruf eigentlich auch sofort klar“, sagt Simon de Jong. Nur die passende Frau an seiner Seite fehlt dem Landwirt aus Bokelesch noch – deshalb nimmt er an der neuen Staffel der RTL-Show „Bauer sucht Frau“ teil.
Die Idee zur Teilnahme hatten seine Freunde. „Wir haben das immer gerne geschaut und aus einer Laune heraus dachten wir, dass wir unseren Simon da doch einfach mal bewerben können“, sagt Hendrik Fugel, der zusammen mit Simon in einem Kegelclub ist. Gesagt, getan: Am 14. Oktober vergangenen Jahres ging die Bewerbung auch schon raus. „Natürlich habe ich an der Stelle nie damit gerechnet, dass das mit der Bewerbung überhaupt klappt. Da treffen ja sicherlich sehr viele Einsendungen ein“, sagt Simon im Gespräch mit der NWZ.
Doch schon im November meldete sich die Produktionsfirma der Kuppelshow zurück und Simon landete nach ersten Vorgesprächen auf dem Hof in der engeren Auswahl. „Dann wurde es doch auf einmal ernst. Im Februar war dann zum ersten Mal an Team von RTL hier“, sagt Simon und jetzt ist er einer der Bauern, die in der neuen Staffel ab dem 1. Juni eine Frau suchen. Große Ansprüche und einen besonderen Typ an Frauen hat er nicht. „Ich brauche eine lockere, entspannte Frau, die nicht jeden Tag so ernst nehmen sollte. Humorvoll und tierlieb sollte sie natürlich auch sein“, sagt der 26-Jährige. Denn auf dem Hof von Simon und seinen Eltern, die sich auch schon auf die Ausstrahlung der Sendung freuen, ist tierisch was los. Insgesamt finden auf dem Hof von Simon de Jong 130 Milchkühe, 130 Kälber und Rinder, vier Pferde und ein Hund Platz. Die Familie verfügt über 160 Hektar Grün- und Ackerland. Seit 1997 lebt die Familie de Jong auf ihrem Hof, direkt gegenüber der geschichtsträchtigen Johanniter-Kapelle in Bokelesch.
Oft musste sich die Sendung „Bauer sucht Frau“ schon die Kritik gefallen lassen, dass sie Landwirte schlechter darstellt, als sie eigentlich sind und eher ein verzerrtes Bild vom Bauer-Dasein zeigen. Simon ist dabei aber ganz entspannt. „Also ich werde mich nicht verstellen, ich bin wie ich bin und ich denke das wird man auch in der Sendung sehen“, freut sich der Jungbauer.
Hendrik und seine andere Freunde werden ihn auf jeden Fall tatkräftig unterstützen und selbstverständlich jede Sendung verfolgen. Sie hoffen zusammen mit Simon auf jede Menge Zuschriften von Frauen – im Sommer soll dann wieder auf dem Hof gedreht werden und im Herbst laufen die weiteren Folgen im TV.
