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Baustelle in Cloppenburg Neues Feuerwehrhaus im Frühjahr bezugsfertig

Mareike Fangmann
Die Baustelle am Feuerwehrhaus kommt momentan gut voran, im Frühjahr soll alles fertig sein.

Die Baustelle am Feuerwehrhaus kommt momentan gut voran, im Frühjahr soll alles fertig sein.

Mareike Wübben

Cloppenburg - Aktuell laufen noch Fassadenarbeiten, im September soll das Gerüst rund um den Riegel und den Umbau des Feuerwehrhauses aber verschwunden sein. Etwa 5,6 Millionen Euro investiert die Stadt Cloppenburg in den Umbau und die Erweiterung für ihre Freiwillige Feuerwehr. Die Baugenehmigung wurde im Mai 2021 erteilt, Baubeginn war im Juni 2021. Im Frühjahr, so hofft Sachgebietsleiter für Hochbau Günther Penning, ist dann alles fertig.

Materialengpässe

Über den Stand der Bauarbeiten informierte er mit Bauamtsleiter Armin Nöh und Bürgermeister Neidhard Varnhorn nun bei einer Bereisung. Eigentlich hätte der Bau schon längst fertig sein sollen, Ende 2022 war mal ganz optimistisch geschätzt worden. Doch daraus wurde nichts – Materialengpässe vor allem beim Stahl hätten zu Verzögerungen geführt, auch die Corona-Pandemie hätte für Probleme gesorgt. Der Stahl ist vor allem in dem neuen Riegel gut sichtbar und wird großzügig eingesetzt. Denn der Riegel verbindet die beiden bisherigen Teile der Feuerwehr miteinander und sorgt als neues Geschoss für mehr Platz. 50 Meter lang ist der rote Hingucker, der dank der Glasfassade auch als solcher zu erkennen ist. 500 Quadratmeter Fläche stehen hier für die Wehr zur Verfügung. Der Platz ist aufgeteilt in einen großen Versammlungsraum, einen kleineren Versammlungsraum, Büros für das Ortskommando und Lagerflächen.

„Das sucht schon seinesgleichen“, findet auch Bauamtsleiter Nöh. Und Bürgermeister Varnhorn hofft, dass der neue Hingucker für die Verzögerungen entschädigt. Die begründet er mit einer „Verkettung vieler Umstände“ und spricht von „Unannehmlichkeiten“ vor allem für die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr. Denn der Umbau im laufenden Betrieb sorge eben auch mal dafür, dass die „Geduld ausgereizt“ ist. Varnhorn entschuldigte sich für die langen Bauzeiten.

Ab Herbst nutzbar

Der Riegel soll nach derzeitigen Planungen im Herbst nutzbar sein. Dann wird der Versammlungsraum vom Untergeschoss nach oben verlegt, um dort neue Umkleidemöglichkeiten zu schaffen. Bisher ziehen sich die Kameraden und Kameradinnen in der Fahrzeughalle um. Und die muss aufwendig beheizt werden und bietet auch nicht so wirklich viel Privatsphäre, hat die Verwaltung als Problem erkannt. o umfasst der Umbau eine neue Herrenumkleide auf 150 Quadratmetern, eine Damenumkleide mit 45 Quadratmetern und Sanitäranlagen auf 23 Quadratmetern.

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