Friesoythe/St. Julians - Ein dreiwöchiges betriebliches Auslandspraktikum haben 19 Auszubildende aus dem Bereich Industriekauffrau/-mann und vier Auszubildende aus dem Bereich Kauffrau/-mann für Büromanagement der BBS Friesoythe absolviert. Im Rahmen der Zusatzqualifikation „Kauffrau/-mann für internationale Geschäftstätigkeit“ ging es nach St. Julians auf Malta. Das Praktikum dient in erster Linie dazu, die interkulturellen Kompetenzen der Auszubildenden zu stärken und die Sprachkompetenzen zu verbessern, berichten die Berufsbildenden Schulen (BBS) Friesoythe. In den drei Wochen mussten sie eigenständig in den Betrieben arbeiten und somit ihre Flexibilität und ihr Verantwortungsbewusstsein unter Beweis stellen. Natürlich habe die Teamarbeit mit Menschen anderer Kulturen ebenfalls im Mittelpunkt gestanden. Die Kommunikation in den Betrieben erfolgte auf Englisch.

Die Auszubildenden arbeiteten in Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen. Playmobil, Souvenirläden, Unternehmensberatung, Sanitärfachhandel, Autovermietung, Verlag, Sprachschulen sind nur ein paar Beispiele der Praktikumsbetriebe. Die Auszubildenden seien freundlich empfangen und schnell integriert worden, so die BBS. Gefördert wird das Auslandspraktikum aus Mitteln des Erasmusplus- Programms. Nur die Verpflegung musste aus eigenen Mitteln bezahlt werden. Anfängliche Startschwierigkeiten bei der Ankunft auf der Insel seien schnell überwunden worden. Ein Freizeitprogramm organisierten die Auszubildenden selbst.

Begleitet wurde der Aufenthalt auf Malta von den Lehrkräften Geertje Göken und Bernd Hoffmeier, die sich in der zweiten Hälfte des Praktikums vor Ort ein Bild von der Unterbringung der Auszubildenden gemacht und den Kontakt zu den Praktikumsbetrieben gepflegt haben. Organisiert wurden die Zusatzqualifikation und das Auslandspraktikum von den Lehrkräften Birgit Hermes und Mareike Hagen.