Friesoythe - 14 Pflegeassistentinnen und -assistenten und 18 Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger haben ihren beruflichen Abschluss an den Berufsbildenden Schulen (BBS) Friesoythe erworben. Die Absolventinnen und Absolventen der Heilerziehungspflege erhalten zudem die Fachhochschulreife. „Pflegekräfte und Heilerziehungspfleger erfüllen mit ihrer Arbeit eine zentrale gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Ohne sie würden Teile der Gesellschaft gar nicht funktionieren“, sagte die Schulleiterin Marlies Bornhorst-Paul bei der Übergabe der Zeugnisse. Sie hätten einen sicheren Job, der mehr als nur Geld verdienen sei. Der immer größer werdende Mangel an Mitarbeitern in beiden Bereichen sorge für eine sichere Zukunft. Aber um das Prestige des Ausbildungsberufes zu verbessern, sei es wichtig, nicht nur Anerkennung zu zollen, sondern auch für gute Rahmenbedingungen der Beschäftigten zu sorgen. Dafür sei sehr viel Selbstbewusstsein auch bei den Berufsanfängern vonnöten, sagte die Schulleiterin.

Alle Absolventen

Heilerziehungspflege: Carina Bent, Ramona Böker, Nadine Drees, Jan-Luca Gerdsen, Curly Kuska, Jil Lanfermann, Nils Lindstädt, Michelle Merk, Marie Theres Meyer, Maya Nasse, Sarah Sauer, Elisabeth Schäfer, Lea Steinhage, Justus Stolle, Jessica Tapken, Mia Teipen

Pflegeassistenz: Leonora Bernica, Lena Bräckelmann, Marie Brinkmann, Yasmin Dudda, Louisa Heißenberg, Daniela Lahmeyer, Eyleen Lemme, Fiona Licher, Nadine Lutter, Jhodella Paclipan, Andrea Saidi, Vanessa Spieker, Jacqueline Tiedeken, Cindy Timmermann, Marilyn Valentin

Auch die Abteilungsleiterin für den Bereich Pflege, Claudia Kruhl, beglückwünschte die Schülerinnen und Schüler zu ihrem erfolgreichen Abschluss. Sie dankte auch den Menschen, die die Ausbildung neben dem Unterricht begleiteten: den Eltern, den Lebenspartnern und den Freunden. Gerade ihre Berufsgruppe stand vor dem Hintergrund der Pandemie besonders im Fokus und habe viel Dankbarkeit erfahren, sagte Kruhl. Die Absolventinnen und Absolventen stünden am Beginn ihrer persönlichen Entwicklung, die ihren Beruf zur Berufung machen müssten. „Ihr Beruf verlangt Respekt, Empathie, Würde und jede Menge Fachkompetenz. Es geht nicht nur um Können und Wissen, sondern vielmehr um Haltung, die im tagtäglichen Umgang mit anderen Menschen unter Beweis gestellt werden muss“, sagte Kruhl.

Für besondere Leistungen wurden Nina Thoben (Heilerziehungspflege) und Fiona Licher (Pflegeassistenten) ausgezeichnet.