Cloppenburg - „Ihr habt alle eine weite Reise hinter euch“, stellte Studiendirektor Dieter Stolte in seiner Festrede zur Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen der Fachoberschule Technik, der Fachoberschule Gestaltung, der berufsqualifizierenden Berufsfachschule Gestaltungstechnische Assistenten und der Fachschule Maschinentechnik an der BBS Cloppenburg fest. Mit den Schülern, den Eltern und dem Kollegium freuten sich auch Kreisrat Ansgar Meyer und Cloppenburgs stellvertretende Bürgermeisterin Gabriele Heckmann über den Erfolg der 67 Fachober- und 31 Fachschüler, die nun ein Studium oder eine Ausbildung beginnen können.
Geprägt durch Corona
Alle Redner erinnerten daran, dass die Oberstufenzeit geprägt gewesen sei durch die Corona-Pandemie mit Homeschooling, Video-Konferenzen und digitalem Lernen. „Ihr wart mutig und habt Euch auf das Experiment BBS-Technik eingelassen. Ein Experiment bringt immer ein gewisses Risiko mit sich, zumal ihr in eine Schule gewechselt seid mit fast 2700 Schülern und 125 Lehrern und Lehrerinnen“, lobte Oderstudiendirektor Dr. Andreas Berndt in seiner Begrüßung. Der Schulleiter bedankte sich besonders beim Schulträger, dem Landkreis Cloppenburg, für die große Unterstützung. „Ich bin unendlich dankbar, dass meine Schule im Landkreis Cloppenburg steht.“
In seiner Festrede verglich Studiendirektor Stolte die gemeinsame Zeit der Schüler an der BBS mit einer Seereise. „Für einige mag die Schule wie ein Ozeanriese gewirkt haben. Der eine weiß genau, wo der Hafen liegt, der andere ist sich nicht sicher, ob es überhaupt einen Hafen gibt.“ Das Wetter sei unvorhersehbar, Eisberge tückisch und man wisse nicht, ob man Glück oder Pech mit der Crew habe. „Trotz der Corona-Eisberge haben wir viel miteinander gelernt über Kompromisse, Vertrauen und Sich-Aufeinander-Verlassen können.“ Stolte wünschte den Absolventinnen und Absolventen Selbstvertrauen und riet ihnen, sich Ziele zu setzen und sich an der Hochschule, in einer Partei oder anderweitig zu engagieren.
Jahrgang 2022 gefragt
Der Jahrgang 2022 sei zukünftig bei Arbeitgebern gefragt, da er durch digitales Lernen, Video-Konferenzen etc. fit sei, so Kreisrat Ansgar Meyer. Er appellierte, das Oldenburger Münsterland nicht zu vergessen. Das OM sei eine boomende Region. „Wir brauchen Sie in der Zukunft.“ Er hoffe, dass bald eine neue Berufsbildende Schule gebaut werde. Nach den bisherigen Planungen betragen die Kosten etwa 45 Millionen Euro.
Als Jahrgangsbeste zeichneten Kreisrat Ansgar Meyer, die stellvertretende Bürgermeisterin Gabriele Heckmann und die Schulleitung Catherine Jantos, Cloppenburg, und Diana Mitrofanow, Cloppenburg (FOG 2-1); Laura Heinje, Löningen (FOG 2-2); Angelina Wigger, Essen (FOT 2-2); Thore Dannebaum, Wardenburg (FOT 2-2); Lina Thien, Werlte (GTA 2-1) und Patrick Diekhaus, Cappeln (FSM 2-1) aus. Das Lehrertrio Arne Adam, Carolina Pinhal und Stephanie Gräwert sorgte mit Musik und imponierenden Gesangseinlagen für den festlichen Rahmen der Verabschiedungsveranstaltung.
