BERLIN/KREIS CLOPPENBURG - Die SPD-Bundestagsfraktion hat jetzt die sogenannten weißen Hilfsorganisationen zur zweiten „Blaulichtkonferenz“ nach Berlin eingeladen. Die Konferenz wurde durch den SPD-Fraktionsvorsitzenden Dr. Peter Struck eröffnet und hauptsächlich von Organisationen der Sanitätsdienste, der Wasserrettung und der allgemeinen Hilfe besucht. Aus den Landkreisen Cloppenburg und Vechta waren fünf Vertreter der lokalen Rettungsdienste der Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Gabriele Groneberg gefolgt.

Im Verlauf der Veranstaltung informierte der Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, Klaus Theo Schröder, über das Pandemiegeschehen in der Welt und die Pandemieplanungen des Bundes. Dabei wurde deutlich, dass das deutsche Gesundheitssystem und auch die Hilfsorganisationen im Falle einer Pandemie extrem gefordert würden.

Die Teilnehmer der Konferenz bestärkten den Staatssekretär und die SPD-Bundestagsfraktion in ihrer Auffassung, dass für solche überregionalen Fälle auch gesetzlich eine stärkere Verantwortung des Bundes vorgesehen werden müsste. Dies müsse gerade bei der Verteilung von Ressourcen und der überregionalen Steuerung der Fall sein.

Die Teilnehmer waren sich darüber einig, dass der gesellschaftliche Wandel sowohl in der Demografie als auch in der Arbeitswelt neue Herausforderungen mit sich bringe. Entsprechend müsse darauf reagiert werden.