Der diesjährige deutschlandweite „Tag des offenen Denkmals“ hat unter dem Motto „Jenseits des Guten und des Schönen – unbequeme Denkmale?“ gestanden. Es ging also um Denkmale, die an Geschehnisse erinnern, die „jenseits des Guten und des Schönen“ angesiedelt sind und die deshalb unbequem sind. In Cloppenburg stellte die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit im Oldenburger Münsterland die Synagogengedenkstätte an der Ecke Krankenhausstraße/Ritterstraße vor. Unter anderem nahmen Mitglieder des St.-Andreas-Chors Cloppenburg an einer der Führungen teil.

Seit 1983, dem 50. Jahrestag der so genannten Machtergreifung, steht an der Stelle eine gespaltene Sandsteinsäule mit Bronzeplatte. Dort steht: „Hier stand die Synagoge, das Gotteshaus der jüdischen Gemeinde Cloppenburg, frevelhaft zerstört am 9. November 1938. Der Friedhof unserer jüdischen Mitbürger soll erinnern und ewig mahnen. Lasst uns Frieden halten!“ Und in hebräischer Schrift: „Es soll Friede sein in der ganzen Welt.“

Mit einer leidenschaftlich vorgetragenen Präsentation „seiner“ Strahlemann-Stiftung hat Herbert Feldkamp die Männerrunde des Bildungswerkes Cloppenburg zum Auftakt des Herbstsemesters beeindruckt. „Wenn nicht wir, wer denn dann?“ aus dem Antrieb, selbst etwas zu tun, und Kindern und Jugendlichen zu Bildung und Ausbildung zu verhelfen, sei der Verein – später dann die Stiftung – entstanden, erläuterte er. „Jeder hat die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben“, sagte Feldkamp. Dafür sei Bildung die beste Voraussetzung.

Strahlemann wirke weltweit, in Indien, Afrika, Haiti und Europa, darunter auch Portugal, wo alles mit einer Unterstützung für Straßenkinder angefangen habe. Prinzip der Stiftung sei es, Hilfe zur Selbsthilfe und keine Almosen zu verteilen.

In einer kleinen Feierstunde hat der Schulleiter der Berufsbildenden Schulen Technik in Cloppenburg, Oberstudiendirektor H einz Ameskamp, die Oberstudienräte Kurt Düker und Harald Staats in den Ruhestand verabschiedet. Der Lehrer in Anstellung, Eduard Gneiding, ist in die Freistellungsphase der Altersteilzeit eingetreten.

„Nach 35 Dienstjahren an der BBS Technik verabschieden wir mit Kurt Düker einen allseits beliebten und engagierten Pädagogen der sich für die Fächer Chemie und Sport stets mit Leidenschaft eingesetzt hat“, so der Schulleiter.

Der in Cuxhaven geborene Harald Staats habe sich in seinen 35 Dienstjahren an der BBS Technik ein hohes Ansehen im Kollegium, bei den Schülern sowie den Betrieben der Region erarbeitet. Der in Tschimkent (Kasachstan) geborene Eduard Gneiding hat sich während seiner Tätigkeit „einen besonderen Verdienst erworben im Zusammenhang mit der Beschulung der Übersiedler aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion“.

Unter dem Titel „Notfallvorsorge für den Handwerksbetrieb – wenn der Chef plötzlich ausfällt“ hat der jüngste Vortrag der Unternehmerfrauen im Handwerk Cloppenburg gestanden. Susann Ruppert, betriebswirtschaftliche Beraterin für die Unternehmen im Landkreis Cloppenburg und Vechta von der Handwerkskammer Oldenburg, erläuterte, welche Vorbereitungen zu treffen seien, damit es am Tag X in der Firma weitergehen könne. Dabei thematisierte sie die Erbregelung, Vorsorgevollmachten, Gesellschaftsverträge und notwendige Unterlagen zur innerbetrieblichen Organisation. Sinnvoll sei es auch, das Wissen bezüglich der betrieblichen Abläufe auf mehrere vertrauensvolle Personen zu verteilen und Stellvertreter aufzubauen.