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NWZonline.de Region Cloppenburg

Besuch im Landtag

18.05.2018

Der Einladung der Europa-Union zum „Europa Café im Landtag“ im Niedersächsischen Landtag sind 1030 Schülerinnen und Schüler aus ganz Niedersachsen gefolgt. Von den Berufsbildenden Schulen (BBS) in Friesoythe nahmen elf Schülerinnen und Schüler an der Veranstaltung in Hannover teil. Begleitet wurden sie von ihren Lehrkräften Studienrat Ludger Burwinkel und Studienrat Ralf Stammermann.

Der Tag stand ganz im Zeichen des europäischen Gedankens. Frieden und Zusammenhalt seien eines der großen Ziele, die Europa ausmachen, sagte Bernd Wolf von der Europa-Union Deutschland. Die aktuellen europäischen Themen seien vielfältig und würden alle Bürgerinnen und Bürger Europas betreffen.

Beispiele sind der Brexit, die innere Sicherheit, die Arbeitslosigkeit vor allem in Südeuropa, die Bewältigung der Flüchtlingskrise oder rechtsnationale und populistische Tendenzen in verschiedenen europäischen Ländern. „Es ist keineswegs selbstverständlich, dass wir in einem friedlichen und wohlhabenden Europa leben“, meinte Wolf in seiner Ansprache. Junge Menschen müssten immer wieder dazu angehalten werden, dieses Europa zu bewahren.

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In den Diskussionen, die von den Schülerinnen und Schülern geführt wurden, standen verschiedene selbstgewählte Themen auf dem Programm. Unter anderem die Sicherheit in Europa und ein praxisorientiertes Schulsystem. Diese Themen wurden mit Politikern des Landestages diskutiert. Die Politiker sollten somit die Anliegen der Schülerinnen und Schüler erfahren. „Europa kann ganz konkret bedeuten, in einer Ausbildung die eigene Persönlichkeit weiterzuentwickeln und zum Beispiel an Austauschprogrammen teilzunehmen“, sagte Dr. Dörte Liebetruth, stellvertretende Vorsitzende für Bundesangelegenheiten, Europa und regionale Entwicklung. Außerdem würden dadurch natürlich auch die Beschäftigungschancen verbessert werden.

Doch das „Europa Café im Landtag“ soll nicht nur ein Tag für wenige bleiben. Die mitgereisten Schülerinnen und Schüler planen für den 21. Juni einen Europatag an den BBS Friesoythe. Geplant sind Interviews mit Politikern, ein Europa-Quiz und Informationsstände, die über Europa aufklären sollen.

Ziel dieses Europatages ist es vor allem, dass der europäische Gedanke weitergetragen wird, um auch weitere Jugendliche für Europa zu begeistern.

Der Fischereiverein für den Bezirk der Friesoyther Wasseracht hat den Ortsverein Ellerbrock zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Hierbei ging es um die Qualität der Marka vor der eigenen Haustür.

Die Gewässerwarte Knut Tholen und Hermann Schade demonstrierten die verschiedenen Möglichkeiten, ein Gewässer zu untersuchen. Als erstes wurde eine chemische Gewässeruntersuchung durchgeführt. Diese dient primär zur Langzeitüberwachung der Gewässerchemie. Folgende Parameter werden vom Fischereiverein regelmäßig untersucht: pH-Wert, Sauerstoffgehalt, Nitrat, Nitrit, Ammonium, Phosphor und Phosphat. Alle Einzelmessungen werden von den Gewässerwarten dokumentiert und zu einer Messreihe zusammengefügt. Aus der Summe dieser Momentaufnahmen können Veränderungen und Tendenzen der Gewässer abgeleitet werden.

Bei der biologischen Untersuchung wurde das verborgene und unbekannte Leben der Tiere im Bach unter die Lupe genommen. Mit kleinen Keschern und Sieben konnten einige Bachflohkrebse, Eintagsfliegen- und Köcherfliegenlarven aus der Marka gefangen werden. Außerdem waren noch Libellenlarven und eine frisch geschlüpfte Bachforelle dabei.

Des Weiteren wurden dem Bürgerverein die Möglichkeiten des Elektrofischens dargestellt. Bei einem kurzen Monitoring konnten sogleich Bach- und Flussneunaugen bestimmt werden. Die Teilnehmer waren beeindruckt – wer kann schon von sich behaupten, diese Tiere in der Natur jemals gesehen zu haben.

Das Resümee des Vorsitzenden des Ortsvereins, Frank Hanneken, fiel dementsprechend positiv aus: „Der Fischereiverein hat seine Arbeit sehr gut gemacht. Man sah es besonders bei den angelegten Kiesbänken, dort tobte das Leben. Viele Insektenlarven und sogar eine hier geschlüpfte Bachforelle haben dieses eindrucksvoll bewiesen.“

Pünktlich nach den Eisheiligen kam ein Edeka-Team zum Bepflanzen des Hochbeetes ins „Haus für Kinder Piccolino“ in Altenoythe. Die Initiative der Edeka-Stiftung wird durch das Friesoyther E-Center als Pate unterstützt.

Jetzt wachsen unter den wachsamen Augen – besonders der „Raupengruppe“ – Möhren, Kohlrabi, Salat, Radieschen, Mangold und eine Schlangengurke. Alle hoffen wieder auf eine reichliche Ernte wie im vergangenen Jahr. Selbst angepflanzt schmeckt einfach am besten. Daneben lernen die Kinder, das Gemüse nicht im Supermarkt wächst und man sich gut während des Wachsens darum kümmern muss. Der Umgang mit Natur, Wasser und Saatgut ermöglicht den Kindern eine prägende Erfahrung.

Das Erleben der Natur mit allen Sinnen ist im medialen Zeitalter nicht mehr selbstverständlich und entsprechend selten. Daher sind die Mitarbeiterinnen des Kindergartens dankbar für diese Unterstützung. Alle Beteiligten freuen sich auf den Moment, wenn es nach der Ernte wieder heißt: „Guten Appetit.“

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