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NWZonline.de Region Cloppenburg

Bonbons für die Feuerwehr

06.03.2019

Mit einem Wasserschaden hatte eine Praxis am Antonius-Platz vergangenes Jahr zu kämpfen. Auch die Marien- Apotheke war betroffen. Das Erdgeschoss des Gebäudes sowie deren Räume im Keller litten unter dem Wasserschaden. Claudia Oortmann von der Marien-Apotheke bedankte sich nun für die tatkräftige und schnelle Unterstützung der Feuerwehr Cloppenburg. Sie überreichte dem Förderverein der Feuerwehr einen Scheck in Höhe von 1000 Euro. Für das Wohl der Kameraden spendierte sie zusätzlich zwei große Gläser gefüllt mit gesunden Bonbons.

Heimatfreunde auf Tour

58 gut gelaunte Freunde des Heimatvereins Cloppenburg machten sich jüngst im Rahmen der diesjährigen Theaterfahrt auf den Weg nach Oldenburg. Zunächst ging es in das Landesmuseum Natur und Mensch. Während einer Führung wurde hier die Vielfalt Norddeutschlands „unter einem Dach“ erklärt. Im Anschluss führte ein kleiner Spaziergang durch den Schlosspark. Ziel der kleinen Wanderung war das Staatstheater, wo im Foyer eigens für den Heimatverein eine ansprechende Vesper vorbereitet war. Um 18.30 Uhr öffnete sich dann der Vorhang der August-Hinrichs Bühne für „Paulette“, ein Krimistück auf Platt.

33 Monate in Geiselhaft

Eine Stecknadel hätte man im Seminarraum des Bildungswerkes fallen hören können, so leise war es, als Bernd Mühlenbeck in der Reihe „Männersache“ von seiner 33 Monate dauernden Geiselhaft unter den pakistanischen Taliban erzählte. Mühlenbeck war Entwicklungshelfer der Deutschen Welthungerhilfe, als er 2012 zusammen mit seinem italienischen Kollegen Giovanni entführt wurde. Er schildert in seinem Buch „Very soon is far away“ (sehr bald ist weit entfernt) seine Erlebnisse als Gefangener der Taliban und Mudschaheddin in sieben verschiedenen Häusern. „Very soon seid ihr frei, wurde uns wiederholt versichert“, sagte Mühlenbeck, „doch uns wurde immer klarer: Very soon is far away“. Dieser immer wieder geäußerte Satz der Entführer gab seinem Buch den Titel.

In der Zeit der Geiselhaft habe er 10 000 Blatt Papier beschrieben. Die wurden ihm bei seiner Freilassung genommen, „aber ich habe alles im Kopf behalten“, versicherte er. Über die Stadt Masar-e Scharif in Afghanistan sei er nach Deutschland ausgeflogen worden. Nach Zeiten der Rehabilitation zog es ihn nochmals als Entwicklungshelfer nach Myanmar (Asien). „Ich musste es mir noch einmal beweisen und Frieden finden. Außer einem Bandscheibenleiden, das ich aufgrund des Schlafens auf dem Boden davontrug, geht es mir psychisch und physisch gut.“

Wahlen und eine Rüge

Bei der Generalversammlung des Spielmannszuges Kellerhöhe blickte Schriftführerin Irene Derr auf das vergangene Jahr zurück. Es sei ein gutes Jahr gewesen, die Musiker hätten 17 öffentliche Veranstaltungen und 30 Übungsabende gehabt. „Das Zeltlager fand in Vrees statt, und einen Tag ging es zum Naturbad nach Lastrup“, so Derr.

Tambourmajorin Beate Delwisch rügte hingegen die Teilnahme an den Übungsabenden. Von 48 aktiven Musikern würden durchschnittlich nur 24 an den wöchentlichen Probeabenden teilnehmen. Das sei eine gravierende Verschlechterung im Vergleich zu den vergangenen Jahren. Auch die Auftrittsstärke habe sich verschlechtert. „Wenn sich das nicht ändert, werde ich beim Ablauf meiner Amtsperiode den Tambourstab abgeben“, so Delwisch.

Bei der diesjährigen Neuaufnahme konnten sieben neue Mitglieder begrüßt werden. Ein besonderes Lob ging an Pia Delwisch, sie hat keinen Auftritt versäumt.

Bei den Teilneuwahlen zum Vorstand wurden der zweite Vorsitzende Stephan Bohmann, Schriftführerin Irene Derr und stellvertretene Tambourmajorin Sandra Bohmann wiedergewählt. Die Bilanzprüfung wird im kommenden Jahr von Kerstin Mittendorf, Jörg Kappus und Sebastian Heyer vorgenommen.

Für fünfjährige Mitgliedschaft wurden Tara Delwisch, Emilia Derr, Lennard Hogeback, Christine Langemeyer, Jana Mayhaus, Kerstin Mittendorf, Johanna Otten und Felix Kappus geehrt, für zehn treue Jahre Julia Lanfermann, für 20 Jahre Stephan Bohmann, für 25 Jahre Bernard Schillmöller sowie für 30 Jahre Sandra Bohmann und Stefan Hogeback. Bereits seit 35 Jahre Mitglied sind Nicole Kenter und Clemens-August Averbeck. Das Zeltlager des Spielmannszuges wird dieses Jahre vom 17. bis 21. Juli veranstaltet.

In Ruhestand gegangen

Nach mehr als 46 Dienstjahren in der Kreisverwaltung ist Elfriede Budde aus Cloppenburg in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet worden. In einer Feierstunde mit ihren Kollegen ließ Bau- und Umweltdezernent Ansgar Meyer den Werdegang der Ruheständlerin Revue passieren. Budde trat im April 1973 in den Dienst des Landkreises Cloppenburg ein. Nach einer Tätigkeit im Ordnungsamt war sie seit 1990 im Amt für Wasser- und Abfallwirtschaft tätig.

Meyer dankte Budde für die langjährige Tätigkeit in der Kreisverwaltung. Sie habe nun Zeit, andere Dinge in ihrem neuen Lebensabschnitt zu verwirklichen. Durch ihre freundliche, ausgeglichene und hilfsbereite Art sei sie überall sehr beliebt gewesen. Mit den besten Wünschen für die Zukunft überreichte Meyer ihr eine Dankurkunde und ein Geschenk des Hauses. Die Glückwünsche der Kollegen wurden Meyer vom Personalratsvorsitzenden Klemens Sieverding überbracht.

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