Barßel/Scharrel - Zu einem Schuppenbrand ist am frühen Sonntagmorgen, 25. Februar, um 5.25 Uhr, die Feuerwehr Barßel an die Straße Achtern Diek gerufen worden. Ein circa 100 Quadratmeter großer Schuppen, in dem neben Werkzeugen und verschiedenen Vorräten sowie einem Traktor auch zwei Boote im Winterlager untergestellt waren, war in Brand geraten, wie Joachim Schulte, Gemeindepressewart Feuerwehr Barßel, berichtet. Unter dem Einsatz von mehreren Atemschutzgeräteträgern wurde das Feuer gelöscht.
Zweite Brandstelle
Während des Löschangriffs stellte sich zudem heraus, dass es eine weitere Einsatzstelle auf der gegenüberliegenden Straßenseite gab. Diese habe jedoch schnell unter Kontrolle gebracht werden können, teilt Schulte weiter mit. Nachdem der in den Feuerwehrfahrzeugen mitgeführte Wasservorrat aufgebraucht war, musste eine circa 160 Meter lange Schlauchleitung zum nächstgelegenen Hydrant verlegt werden.
Erstmals war bei dem Brand auch der neue Gerätewagen Hygiene der Barßeler Feuerwehr im Einsatz, wie Schulte berichtet. Dieser diene dazu, die eingesetzten Atemschutzträger zeitnah nach dem Einsatz von der durch Brandgase verunreinigten Einsatzkleidung zu befreien. „Dies dient dem Gesundheitsschutz der unter Atemschutz eingesetzten Kameraden“, erklärt der Gemeindepressewart. Die Polizei hat Ermittlungen zu dem Brand aufgenommen. Wie die Polizei am Montag mitteilt, schätzt sie den entstandenen Gesamtschaden auf circa 30.000 Euro.
Holzpaletten brennen
Bereits am Freitagabend hatte es in Scharrel gebrannt. Wie die Polizei berichtet, waren aus bislang unbekannter Ursache mehrere Holzpaletten und vermutlich ein Luftfilter auf einem Betriebsgelände am Krähenweg in Brand geraten. Die Feuerwehr Scharrel löschte den Brand. Sie war mit fünf Fahrzeugen und 30 Kameraden im Einsatz. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist bislang unbekannt. Hinweise nimmt die Polizeistation Saterland unter der Tel. 04498/923770 entgegen. Die Ermittlungen dauern an, heißt es abschließend.
