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Breitbandausbau in Ramsloh Glasfaser-Anschlüsse für 1750 Haushalte und Unternehmen

Symbolischer Spatenstich zum Glasfaser-Ausbau in Ramsloh (von links): Carsten Höfinghoff, Regionalmanager von Glasfaser Nordwest, Geschäftsführer Arnold Diekmann, Bürgermeister Thomas Otto und Paul Köhler, Bauleiter von EWE-Netz.

Symbolischer Spatenstich zum Glasfaser-Ausbau in Ramsloh (von links): Carsten Höfinghoff, Regionalmanager von Glasfaser Nordwest, Geschäftsführer Arnold Diekmann, Bürgermeister Thomas Otto und Paul Köhler, Bauleiter von EWE-Netz.

Renke Hemken-Wulf

Ramsloh - An einigen Stellen in Ramsloh sind die Bauarbeiten bereits zu erkennen: Das Unternehmen Glasfaser Nordwest hat mit seinem Breitbandausbau begonnen. Rund 1750 Haushalte und Unternehmen will das Gemeinschaftsunternehmen von EWE und Telekom in Ramsloh mit einem Glasfaseranschluss ausstatten. In Strücklingen hatte es das bereits für 650 Haushalte getan.

Erster Spatenstich

„Wir freuen uns, dass der Glasfaserausbau in Ramsloh nun Fahrt aufnimmt. Man hat in den vergangenen Monaten gemerkt, wie schnell sich Lebens- und Arbeitswelten verändern können. Breitbandnetze gewinnen an Bedeutung – schließlich haben sie eine unmittelbare Auswirkung darauf, wie wir unseren Alltag der Zukunft gestalten können“, sagte Arnold Diekmann, Geschäftsführer von Glasfaser Nordwest, der zusammen mit Saterlands Bürgermeister Thomas Otto zum symbolischen ersten Spatenstich am Dienstag beim Schulzentrum in Ramsloh zusammengekommen war.

Das Unternehmen verspricht ein stabiles und nahezu störungsfreies Glasfasernetz mit Bandbreiten von bis zu 1000 Mbit/s, die für schnelles Surfen im Internet sorgen sollen. Dabei setzt Glasfaser Nordwest auf FTTH-Anschlüsse, die bis in die Wohnungen und Häuser verlegt werden.

Drei Ausbaugebiete

Bürgermeister Otto zeigte sich von dem eigenwirtschaftlichen Projekt erfreut. So werde kein Steuergeld für den Breitbandausbau benötigt. Darüber hinaus seien Glasfaseranschlüsse für die Ansiedlung von Unternehmen heutzutage enorm wichtig. Kein Glasfaser bedeute einen Standortnachteil.

Das Breitbandprojekt von Glasfaser Nordwest ist in Ramsloh in drei Gebiete aufgeteilt: Nord, Süd und West. Derzeit wird auf öffentlichem Grund die unterirdische Infrastruktur geschaffen, die aus mehreren Hauptkabeln und diversen Knotenpunkten besteht. Insgesamt beträgt die Leitungslänge mehr als 27 Kilometer in den drei Ausbaugebieten. Der Ausbau des Verteilnetzes endet mit einer Abzweigung vor jedem Grundstück. Sobald ein Glasfaseranschluss und -tarif gebucht wird, finden abschließende Arbeiten auf den Grundstücken und in den Gebäuden statt. Da Glasfaser Nordwest ein reiner Infrastrukturanbieter ist, müssen die Anschlüsse im Haus und Internettarife bei den Vermarktungspartnern bestellt werden. Das sind in Ramsloh derzeit die EWE und Telekom. Jedoch stehe die Infrastruktur dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung, sagte Diekmann.

99 Prozent versorgt

Die Ausbaugebiete von Glasfaser Nordwest in Ramsloh (orange). In einigen freien Bereichen gibt es bereits Glasfaser-Anschlüsse. Foto: Glasfaser Nordwest

Die Ausbaugebiete von Glasfaser Nordwest in Ramsloh (orange). In einigen freien Bereichen gibt es bereits Glasfaser-Anschlüsse. Foto: Glasfaser Nordwest

Die Arbeiten für das Verteilnetz in Ramsloh sollen bis Ende Oktober abgeschlossen sein. Die Vermarktung für die Anschlüsse solle dann im zweiten Quartal 2023 beginnen, so der Geschäftsführer. Mit der Fertigstellung des Netzes von Glasfaser Nordwest sollen mit den weiteren bereits abgeschlossenen Projekten 99 Prozent der Haushalte und Unternehmen im Ortskern Zugang zu einem Glasfaseranschluss haben.

Renke Hemken-Wulf
Renke Hemken-Wulf Redaktion Münsterland
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