Cappeln/Salzbergen - Mit einer 1:3 (26:24, 19:25, 20:25, 20:25)-Niederlage startete die Frauenmannschaft des SV Cappeln in die Volleyball-Verbandsliga-Saison. Mit etwas Glück hätte das Team von Trainer Ludger Ostermann zumindest in den Tiebreak kommen und einen Punkt vom Spiel bei der Alemannia Salzbergen mitnehmen können.

Im ersten Satz profitierte Cappeln auch von vielen Aufschlagfehlern des Gegners, was für eine beruhigende 19:14-Führung sorgte. Neben guter Blockarbeit von Lena Jansen und Katharina Ostermann zeigte vor allem die Annahme um Libera Romy Kokenge im Vergleich zum Verbandspokal eine deutliche Steigerung, so dass die Zuspielerinnen Ida Marie Preut und Veronika Möller ihre Angreiferinnen gut einsetzen konnte. Aber mit der deutlichen Führung und dem Satzgewinn vor Augen ging Cappeln fahrlässig mit den Möglichkeiten um. Salzbergen nutzte dies und drehte die Partie zum 23:22. Cappeln verstärkte mit Neuzugang Laura Ostendorf noch einmal den Diagonalangriff, was zum 24:24 führte. Anschließend bewahrte Cappelns beste Spielerin Lena Jansen die Nerven und brachte ihren Aufschlag zum 26:24 durch.

Im Satz zwei schlichen sich bei Cappeln kleine Fehler ein, die Salzbergen nutzte, mit einer Aufschlagserie auf 16:9 wegzog und mit 25:19 den Satzausgleich perfekt machte. Cappeln wechselte im dritten Satz das Spielsystem, spielte fortan nur noch mit einer Zuspielerin, was dem Spiel zunächst überhaupt nicht gut tat. „Da haben wir zu schnell mit 10:18 zurückgelegen, waren beim 19:22 zwar wieder in Schlagdistanz, aber insgesamt war unser Spiel nicht mehr so geordnet wie die Sätze zuvor“, war Ostermann mit seiner taktischen Entscheidung und deren Umsetzung beim 20:25 nicht ganz zufrieden.

Ähnlich verlief der vierte Satz. Immer wieder waren es leichte Fehler, die Salzbergen zu schnellen Punkten kommen ließen, während sich Cappeln jeden Punkt hart erkämpfen musste. So ging der Satz mit 20:25 und damit das Duell letztendlich auch verdient an Salzbergen.