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Caritas-Verein Altenoythe schließt Kooperationsvertrags Bessere Bedingungen für Schüler der Heilerziehungspflege

Der Leiter der HEP-Schule in Quakenbrück, Mathias Möller (hinten, r.), freut sich über die enge Kooperation mit dem Andreaswerk aus dem Landkreis Vechta, der Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück und dem Caritas-Verein Altenoythe.

Der Leiter der HEP-Schule in Quakenbrück, Mathias Möller (hinten, r.), freut sich über die enge Kooperation mit dem Andreaswerk aus dem Landkreis Vechta, der Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück und dem Caritas-Verein Altenoythe.

Heilpädagogische Hilfe Bersenbrück

Altenoythe/Vechta/Quakenbrück - Mehr Mitbestimmung, mehr Geld, mehr Informationen zum Berufseinstieg: Für Schüler der Fachschule Heilerziehungspflege (HEP) Quakenbrück gibt es seit dem neuen Schuljahr eine Reihe von Verbesserungen. Dafür haben die HEP Quakenbrück sowie drei regionalen Träger der Eingliederungshilfe, das Andreaswerk aus dem Landkreis Vechta, die Heilpädagogische Hilfe Bersenbrück und der Caritas-Verein Altenoythe, eine enge Kooperation geschlossen. Die Kooperationspartner wollen damit dem Fachkräftemangel entgegenwirken und die Berufsausbildung attraktiver machen.

Vergütete Praktika

„Es freut mich besonders, dass Praktika ab sofort vergütet werden. Neben dem finanziellen Aspekt wird der Berufsausbildung damit auch eine neue Wertschätzung verliehen“, sagt Mathias Möller, Leiter der Fachschule für Heilerziehungspflege. Seit dem neuen Schuljahr erhalten die Schüler eine Vergütung für Praktika in den Einrichtungen der drei Träger.

Insgesamt müssen sie während ihrer dreijährigen Ausbildung pro Ausbildungsjahr 500 Praxisstunden absolvieren. Die Vergütung beträgt im ersten Jahr 750 Euro, im zweiten 1000 Euro und im dritten Jahr 1250 Euro. Zusätzlich erhalten die angehenden Heilerziehungspfleger wie bisher einen Vollzuschuss von 841 Euro als elternunabhängiges Bafög der NBank, der nicht zurückgezahlt werden muss. Über die neue Praktikumsvergütung informiert ein neuer Flyer, den die drei Träger gemeinsam erstellt haben.

Künftig Fortbildungen

In den vergangenen Monaten haben die Träger eine Umfrage zu den Wünschen und Bedürfnissen der Schüler erhoben. Auf deren Grundlage werden die drei Träger in Zukunft Fortbildungen für die Schüler anbieten und finanzieren, die den bisherigen Lehrplan ergänzen.

Abgerundet wird das Angebot der drei Träger mit Aktionen wie dem „Speeddating“, das Ende August in der Fachschule in Quakenbrück stattfand. 27 Schüler des ersten Jahrgangs hatten jeweils 20 Minuten Zeit, sich bei den Trägern über die Bereiche Kinder und Jugend, Arbeiten in einer Werkstatt für Menschen mit Beeinträchtigungen und Wohnen zu informieren. Die Fachschule bietet am 11. Oktober zusätzlich einen Aktionstag für Absolventen eines Freiwilligen Sozialen Jahres beziehungsweise des Bundesfreiwilligendienstes und für Quereinsteiger an.

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