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Kontrollen im Mehrgenerationenpark Schlag gegen die Cloppenburger Drogenszene

Cloppenburg - Weil sich der Cloppenburger Mehrgenerationenpark immer mehr zum Umschlagplatz für Drogen entwickelt, hat die Polizei am Dienstag dort nun verstärkt kontrolliert. Mit einem „großen Kräfteaufgebot“ ist die Polizei am Dienstag in den Nachmittags- und Abendstunden an die Friesoyther Straße zur Bekämpfung der Drogen- und Beschaffungskriminalität angerückt. Auch ein Rauschgiftspürhund war mit dabei.

Vorausgegangen waren nach Angaben der Polizei einige Delikte – am 10. August ein Raub, am 11. August Fahren unter Betäubungsmitteleinfluss auf einem E-Scooter, am 22. Juni ein versuchter Einbruch in einen Verkaufswagen – sowie Hinweise aus der Bevölkerung, dass hier Betäubungsmittel unter anderem auch an Minderjährige verkauft werden.

Derweil läuft schon ein Ermittlungsverfahren gegen einen 24-Jährigen ohne festen Wohnsitz, der mehrfach beim Dealen mit Jugendlichen im Mehrgenerationenpark erwischt wurde.

Am Dienstag konnte die Polizei bei den Kontrollen einige Verstöße feststellen und Verfahren einleiten. So wurde gegen einen 20-jährigen Cloppenburger ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubtem Handel mit Betäubungsmitteln eingeleitet. Bei dem Mann fand die Polizei Cannabisprodukte im niedrigen zweistelligen Grammbereich sowie über 1000 Euro in bar und Utensilien zum Handeltreiben. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung wurden weitere Beweismittel sichergestellt.

Gegen eine 15-jährige jugendliche Person aus dem Landkreis Cloppenburg sowie gegen einen 24-jährigen Mann ohne festen Wohnsitz und einen 25-jährigen Mann aus Cloppenburg wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Die Personen wurden im Mehrgenerationenpark beziehungsweise in unmittelbarer Nähe sowie im Stadtpark Cloppenburg mit Cannabisprodukten angetroffen. Die Polizei kündigt derartige Kontrollen auch für die Zukunft an.

1,66 Promille

Ein 42-jähriger Autofahrer ist am Dienstag um 22.25 Uhr auf der Wilhelm-Bunsen-Straße in Emstek kontrolliert worden. Dabei kam der Verdacht auf, dass der Fahrer Alkohol getrunken haben könnte. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,66 Promille. Außerdem hatte er keine gültige Fahrerlaubnis sondern einen rumänischen Führerschein, der eine Fälschung war. Dieser wurde beschlagnahmt.

Wieder gezündelt

Erneut hat ein Unbekannter am Altartuch des Marienaltars in der Emsteker Kirche an der Clemens-August-Straße gezündelt. Die Tat ereignete sich am Dienstag zwischen 12 und 14.34 Uhr. Bereits zwischen Sonntag und Montag zündete ein Unbekannter die Altartücher am Marienaltar und am Hauptaltar an. Sie waren eigenständig erloschen. Hinweise nimmt die Polizei Emstek unter t  04473/932180 entgegen.

Mareike Fangmann
Mareike Fangmann Redaktion Münsterland
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