Cloppenburg - Der Trainer der U-15-Fußballer vom JFV Cloppenburg, Wolfgang Gerst, hat unlängst mit seinen Schützlingen ein dreitätiges Trainingslager in der Sportschule Lastrup absolviert. Gerst, der in der vergangenen Saison noch bei Hansa Friesoythe als Jugendtrainer tätig gewesen ist, zog folgendes Resümee vom Trainingslager: „Ich bin für den Anfang sehr zufrieden, weil die Einstellung von jedem klasse war.“
Kennenlernen
Das Ziel des ersten Trainingslagers des Landesligisten war das gegenseitige Kennenlernen der Spieler sowie das Heranführen der Spieler an den Fußball nach der langen Pandemiepause, heißt es in einer Rückschau des JFV zum Trainingslager.
Gerst nutzte die Einheiten auch, um sich ein Bild vom Leistungsniveau seiner Spieler zu verschaffen. Neben dem Training auf dem Platz standen auch Einheiten abseits des grünen Rasens auf der Tagesordnung. So wurde zum Beispiel in Gruppenaktionen der Teamgeist gefördert. „Das ist meine Lieblingsaufgabe. Die Jungs sollen einfach noch offener werden. Ich war früher selber ein Schlitzohr und komme deshalb ganz gut mit den Jungs klar“, sagt Gerst mit einem Augenzwinkern.
Zum Abschluss des Trainingslagers absolvierten die JFV-Talente ein Testspiel gegen die U-14 des VfB Oldenburg (2:1). Derweil ließ Gerst durchblicken, wie der Fahrplan für den Sommer aussehen wird.
In die klassische Vorbereitung steigt der JFV in drei bis vier Wochen ein. Das zweite Trainingswochenende steht von Sonntag, 8. August, bis Dienstag, 10. August, auf dem Programm. Dann geht es an den Feinschliff. „Und da geht’s zur Sache, wir wollen einiges einstudieren“, so Gerst.
Als Saisonziel gibt der Trainer einen guten Mittelfeldplatz aus. Er sei auch guter Dinge, dass das Team dieses Ziel erreicht. „Ich habe einige Stützpunktspieler dabei, vom älteren und jüngeren Jahrgang.“
Kaderplanungen
Die Planungen von Gerst sehen vor, dass der Kader eine Größe von 20 Spielern inklusive der Torhüter hat. Gerst macht sich auch abseits der Einheiten mit der U-15 so seine Gedanken über König Fußball. So hält er die Gründung des JFV Cloppenburg für eine sehr gute Sache. Unter anderem sei dadurch das Gegeneinanderarbeiten der Vereine im Stadtgebiet beendet worden, meint Gerst.
