Cloppenburg/Wilhelmshaven - Vor Kurzem trat der Wassersportverein Cloppenburg mit einer großen Truppe von 22 Aktiven, drei Trainern und einer Kampfrichterin beim 46. Internationalen Vergleichsschwimmfest in Wilhelmshaven an.
Lautstark angefeuert legten die neongrünen SchwimmerInnen der Leistungs- und Vorleistungsgruppe eine Bestzeit nach der anderen ins Sportbecken des Nautimo Erlebnisbads. Da lange Zeit kaum Schwimmwettbewerbe angeboten werden konnten, sind nun die Meetings immer stark besetzt.
Große Resonanz
Insgesamt schickten 16 niedersächsische Vereine 330 Aktive ins Wilhelmshavener Becken. Die 1300 Starts wurden in langen 9,5 Stunden nach und nach abgearbeitet. Trotz des langen Wettkampftages blieb die Stimmung der Organisatoren, Kampfrichter und Schwimmer im Bad heiter.
Für einige der Neongrünen war dies sogar der erste Schwimm-Wettkampf überhaupt und dementsprechend nervös waren sie auch. Angesteckt von der Routine, der Ruhe und der Motivation ihrer erfahrenen Teamkollegen und Trainer konnten die neun Neulinge sich schnell eingewöhnen und legten ebenso tolle Leistungen hin wie die „Alten Hasen“.
Starke WSV-staffeln
Neben den Einzelwettbewerben wurden auch viermal 50-Meter-Lagen-Staffeln angeboten. Der WSV schickte ein Mädchen-Quartett und ein Jungen-Quartett in der Jugendwertung (Jahrgang 2009 bis 2012) an den Start. In 2:47,08 Minuten erreichten Kimberly Büter, Charlize Negura, Lucy Weber und Helin Sahin den zweiten Platz hinter dem SV Neptun Emden. Minimal langsamer waren die neongrünen Jungs unterwegs. Leonas Herner, Chris Kühn, Dominik Salwasser und Tom Tholen erreichten in 2:47,90 Minuten den dritten Rang hinter dem SV Neptun Emden und dem TSV Otterndorf.
Sparmaßnahmen
Leider müssen die Vereine seit der Pandemie an allen Ecken sparen und so wurden bei diesem Wettkampf leider auch die Medaillen für die Podestplatzierungen eingespart, sonst hätte der WSV stolze 18 Gold-, 10 Silber-, und 10 Bronzemedaillen erlangt.
Am häufigsten haben dabei Dominik Salwasser (5x Platz 1), Stephanie Thölken (5x Platz 1), Chris Kühn (4x Platz 1 und 1x Platz 2) und Kimberly Büter (3x Platz 2 und 2x Platz 3) auf dem Podest gestanden.
Die beiden Trainerinnen Daniela Weber und Stephanie Thölken waren mit den guten Leistungen und vor allem aber mit dem sehr vorbildlichen Benehmen ihrer Trainingsgruppen sehr zufrieden und freuen sich bereits auf den nächsten Wettkampf in Quakenbrück. Dann aber auf der 50-Meter-Bahn und draußen.
