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Verfolgungsfahrt von Stuhr bis Cloppenburg Betrunken, ohne Führerschein und mit Tempo 200 auf der Flucht vor der Polizei

Symbolbild

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dpa

Cloppenburg/Stuhr - Ein stark alkoholisierter Autofahrer aus Cloppenburg hat sich eine rund 60 Kilometer lange Verfolgungsjagd mit der Autobahnpolizei Ahlhorn geliefert. Nach Polizeiangaben von Donnerstag wollten die Beamten den 50-Jährigen am Mittwochabend gegen 21.50 Uhr auf der Autobahn 1 im Bereich der Gemeinde Stuhr (Landkreis Diepholz) kontrollieren. Doch statt den Beamten zu folgen, beschleunigte der Cloppenburger seinen Wagen und flüchtete.

Unterstützung gefordert

Die Streife war in Richtung Osnabrück unterwegs gewesen und hatte den vorausfahrenden Opel auf einem Parkplatz zwischen dem Dreieck Stuhr und der Anschlussstelle Groß Ippener kontrollieren wollen, teilte die Polizei mit. Dazu fuhren die Beamten an dem Wagen vorbei und gaben das Signal zum Folgen. In Höhe der Zufahrt zum Parkplatz wechselte der Fahrer aber auf den linken Fahrstreifen und beschleunigte. Umgehend wurden Streifenwagen zur Unterstützung angefordert.

Mit einer Geschwindigkeit von 200 Stundenkilometern flüchtete der Cloppenburger mit seinem Auto zunächst über die A 1 und verließ diese schließlich im Dreieck Ahlhorner Heide über die Anschlussstelle Ahlhorn-Süd. Über die Ortschaften Gartherfeld, Halen und Höltinghausen setzte er die Flucht in Richtung Cloppenburg fort und missachtete dabei sämtliche Verkehrsregeln, wie die Polizei weiter berichtete. Im Stadtgebiet von Cloppenburg gelang es den Beamten schließlich, das Fahrzeug zu stoppen. Glücklicherweise entstanden weder Sachschäden, noch wurden Personen verletzt.

Kein Führerschein

Ein Alkoholtest ergab bei dem Cloppenburger einen Wert von 2,03 Promille. Die Entnahme einer Blutprobe war erforderlich. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und des verbotenen Kraftfahrzeug-Rennens eingeleitet. Ein Führerschein konnte nicht beschlagnahmt werden, weil der 50-Jährige nicht mehr im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.

Carsten Mensing
Carsten Mensing Redaktion Münsterland
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